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Jugendfeuerwehr

Die Jugendfeuerwehr (Abkürzung JF) ist die Jugend-Abteilung in einer Freiwilligen Feuerwehr. Sie versucht Kinder und Jugendliche für den Einsatz in der Feuerwehr zu begeistern, so dass sie bei entsprechendem Alter und Qualifikation im freiwilligen Feuerwehrdienst mit eingesetzt werden können.

Inhalt
1 Jugendfeuerwehr in Deutschland
2 Feuerwehrjugend in Österreich
3 Ziel Nachwuchsförderung
4 Probleme der Jugendfeuerwehr
5 Ausbildung und Gemeinschaft
6 Siehe auch
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Jugendfeuerwehr in Deutschland

In Deutschland ist zur Aufnahme in eine Jugendfeuerwehr, je nach Bundesland, ein Mindestalter von 10 oder 12 Jahren erforderlich. Mit 16 (in anderen Bundesländern 17) Jahren kann ein Jugendfeuerwehrmitglied in den aktiven Dienst der Feuerwehr übernommen werden. Alle deutschen Jugendfeuerwehren sind in der Deutschen Jugendfeuerwehr(DJF), einer Gruppe des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), organisiert.

Momentan sind 258.696 Jugendliche Mitglieder in 17.310 Jugendfeuerwehren (Stand 31.12.2002).

Feuerwehrjugend in Österreich

Bis vor einigen Jahren konnten in Österreich nur Jungen mit einem Alter ab 12 Jahren in die Feuerwehrjugend eintreten. Heute ist das Mindestalter bei 10 Jahren und auch ein Eintritt für Mädchen in die Feuerwehrjugendgruppe möglich. Die Ausbildung bei der Feuerwehrjugend ersetzt einige notwendige Ausbildungsschritte, wenn sie mit dem 15. Lebensjahr zu den Aktiven überstellt werden können.

Ziel Nachwuchsförderung

Das Hauptziel einer Jugendfeuerwehr besteht in dem Heranführen von Jugendlichen an die Aufgaben der Feuerwehr. Auf Grund der demograhischen Entwicklung der Gesellschaft (weniger Kinder) ist diese Förderung sehr wichtig, da gerade kleinere freiwillige Wehren schon jetzt Personalsorgen haben.

Probleme der Jugendfeuerwehr

Beispiel Ostdeutschland

Gerade in den
Neuen Bundesländern ist das Hauptproblem, dass ein Großteil der ausgebildeten Jugendlichen, bereit für den aktiven Dienst, wegziehen. Begründet ist dies häufig durch die schlechten Ausbildungs- und Einstellungsschancen für die Jugendlichen in einigen ostdeutschen Regionen. Teilweise ziehen diese dann in die Alten Bundesländer.

Letztendlich wurden zwar Jugendliche zu Feuerwehrleuten ausgebildet, jedoch wurde das Hauptziel für die jeweiligen Feuerwehren verfehlt, neue Feuerwehreinsatzkräfte an ihren Ort zu binden. Somit gibt es nur noch sehr wenige junge Einsatzkräfte in wirtschaftsschwachen Regionen.

Ausbildung und Gemeinschaft

Geführt wird eine Jugendfeuerwehr von Jugendfeuerwehrwarten. Sie betreuen die Gruppe aus Kindern und Jugendlichen. Eine solche Gruppe trifft sich meist wöchentlich zur gemeinsamen Ausbildung. Die Ausbildung enthält das Erlernen von Grundtätigenkeiten im Feuerwehrdienst, sowie die Übung von Geschichklichkeit, Beweglichkeit und Allgemeinwissen. Auch gemeinsame Unternehmungen außerhalb des Feuerwehrrahmens stehen auf dem Programm. So werden zum Beispiel Zeltlager, Kinobesuche oder sportliche Tätigkeiten wie Fußball durchgeführt. Diese fördern ganz besonders den Aufbau eines Zusammengehörigkeitsgefühls (siehe auch Kameradschaft, Kameradschaft in der Feuerwehr) innerhalb der Jugendfeuerwehr, welche später auf die Gemeinschaft in der Feuerwehr vorbereiten soll. Die Arbeit in der Jugendfeuerwehr umfasst demnach sowohl den Bereich der feuerwehrtechnischen Ausbildung, wie auch die allgemeine Jugendarbeit.

Wettbewerbe

Landesweit testen Jugendfeuerwehren sich untereinander in verschiedenen Wettbewerben an. Zu nennen sind hier: Siehe auch: CTIF

Siehe auch


Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste").
Der Text steht unter der GNU Freie Dokumentation Lizenz.



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