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In den Jahren 1900 bis 1913 entstanden seine bekanntesten Gebäude in Wien: Das Zacherl-Haus (1903-1905), ein Firmengebäude in der Wiener Innenstadt mit sehr eleganten Formen und ausgestaltet mit Marmor und Stahlstiften, sowie die Heilig-Geist-Kirche in Wien-Ottakring (1910-1913).
1911 wird er vom Professorenkollegium einstimmig als Nachfolger von Otto Wagner vorgeschlagen. Durch Intervention von Erzherzog Franz Ferdinand wird die Professur jedoch mit Leopold Bauer besetzt. Plecnik kann jedoch die Nachfolge von Jan Kotera in Prag antreten.
Im Jahr 1920 wird Plecnik vom tscheschoslowakischen Staatspräsidenten Tomas G. Masaryk zum Architekten der Prager Burg ernannt, und ist damit verantwortlich für die Umgestaltung des Hradschins.
Von 1922 beginnt er mit Vorträgen in Ljubljana, kehrt jedoch bis 1935 regelmäßig nach Prag zurück. Ab 1925 beginnt er mit der Umgestaltung von Ljubljana. Von 1936 bis 1941 errichtete er die National- und Universitätsbibliothek der slowenischen Hauptstadt.
Damajan Prelovsek: Josef Plecnik: 1872-1957. Residenz Verlag, 1992
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