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Joule-Thomson-Effekt

Der Joule-Thomson-Effekt beschreibt das thermische Verhalten von Gasen bei Druckänderung.

Bei der Kompression (Druckerhöhung) oder Entspannung (Ausdehnung, Druckverminderung) eines Gases ändert sich dessen Temperatur.

Im Allgemeinen kühlen sich Gase bei Ausdehnung ab, während sie sich bei Kompression erwärmen. Man spricht in diesem Fall von einem positiven Joule-Thomson-Effekt. Einige Gase verhalten sich umgekehrt. Sie erwärmen sich bei Ausdehnung und kühlen sich bei Kompression ab. Sie zeigen einen negativen Joule-Thomson-Effekt.

Der Joule-Thomson-Effekt findet technisch Anwendung bei Verfahren zur Gasverflüssigung (Linde-Verfahren).

Benannt nach James Prescott Joule und Sir William Thomson (dem späteren Lord Kelvin), die dieses Phänomen im Jahre 1852 beschrieben.
Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste").
Der Text steht unter der GNU Freie Dokumentation Lizenz.



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