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1 Leben 2 Beitrag zur Nationalökonomie (Volkswirtschaftslehre) 3 Beiträge zu Nachbarwissenschaften 4 |
Leben
Mit vier Jahren verlor er seinen Vater. 1893 heiratete seine Mutter neu, einen deutsch-ungarischen Feldmarschalleutnant in der österreichisch-ungarischen Armee. 1906 wurde diese Ehe geschieden, jedoch soll sein Stiefvater großen Einfluss auf seine Erziehung gehabt haben. 1901 - 1906 Student der Rechtswissenschaften in Wien, wozu zum damaligen Zeitpunkt auch zahlreiche nationalökonomische Vorlesungen/Prüfungen gehörten.
Lehrer in dieser Zeit war u.a. der Wissenschaftler und ehemalige Finanzminister Böhm-Bawerk. In den Studienjahren hatte er auch Kontakte zur sozialdemokratischen Partei, wo er auch Otto Bauer kennen lernte, der 1919 für seine Berufung zum Finanzminister mit verantwortlich war. Auch eignete Schumpeter sich profunde Kenntnisse der marxistischen Theorie an. 1906 Doktorexamen. Danach Aufenthalte in Cambridge, Oxford und Ägypten. 1907 Hochzeit.
1909 - 1911 erste Professur in Czernowitz, Bukowina. 1911 Professur an der Karl-Franzens-Universität Graz. 1914 - 1924 folgte eine Phase im Dienste von Staat und Wirtschaft. Berufung an die Universität in Bonn, auf den Lehrstuhl für Finanzwissenschaft. 1926 Tod seiner Frau.
1927 - 1928, 1930 Gastspiele in Harvard. 1932 - 1950 Harvard. 1937 Hochzeit mit der studierten Nationalökonomin Elisabeth Boody. 1908 „Wesen und Hauptinhalt der theoretischen Nationalökonomie“ . 1912 „Theorie der wirtschaftlichen Entwicklung“. Es folgten weitere Werke auch zu soziologischen, philosophischen und geschichtlichen Themen und zum Gebrauch der Mathematik in den Wirtschaftswissenschaften. Schumpeter gilt gewöhnlich als Anhänger der österreichischen Schule (wie Böhm-Bawerk, dessen Kapitaltheorie in beeinflusst haben soll)
Beitrag zur Nationalökonomie (Volkswirtschaftslehre)
Es wird angenommen, dass John Kenneth Galbraith in seiner Arbeit The New Industrial State von Schumpeters Sichtweisen der Kooperation beeinflusst wurde.
Beiträge zu Nachbarwissenschaften
Namentlich durch das bereits in der amerikanischen Emigration während des Zweiten Weltkrieges erschienene berühmte Werk "Capitalism, Socialism, and Democracy" wirkte Schumpeter weit in die Politische Wissenschaft und die Soziologie hinein, dort früh auch besonders auf die Finanzssoziologie.
mailbox.univie.ac.at/Bernd.Brandl/schumpeter/graz.html
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