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Leben
Eichendorff wurde als Sohn des preußischen Offiziers und Freiherren Adolf Theodor Rudolf von Eichendorff und seiner Frau Karoline (geb. Koch) geboren. Joseph wurde von 1793 bis 1801 zusammen mit seinem zwei Jahre älteren Bruder Wilhelm von Bernhard Heinke im Hause unterrichtet. Mit dem 12. November 1800 begannen die Tagebuchaufzeichnungen. Es folgten, neben umfangreicher Lektüre von Abenteuer- und Ritterromanen und antiken Sagen auch erste literarische Versuche.
Mit dem Oktober 1801 begann für Joseph und Wilhelm gleichzeitig der Besuch des katholischen Gymnasiums in Breslau mit Internen-Wohnung im St.-Josephs-Konvikt (bis 1804). Von 1805 auf 1806 studierte Eichendorff in Halle Jura, von 1807 auf 1808 dann in Heidelberg. Noch 1808 unternahm er eine Bildungsreise, die ihn nach Paris und Wien führte. 1809 kehrte er dann nach Lubowitz zurück, dem Vater bei der Verwaltung der Güter an der Seite zu stehen.
Im Winter 1809/10 fand sich Eichendorff wieder im Universitätsbetrieb, nun aber in Berlin. Hier hörte er Fichte und traf mit Arnim, Brentano und Kleist zusammen. Erst im Sommer 1810 setzte er dann in Wien das Studium der Rechte fort, das er 1812 abschloss.
Von 1813 bis 1815 nahm Eichendorff an den Befreiungskriegen teil. 1816 begab er sich in den preussischen Staatsdienst, zuerst als Referendar in Breslau. 1821 wurde er zum katholischen Kirchen- und Schulrat zu Danzig, 1824 zum Oberpräsidialrat zu Königsberg ernannt. Mit den Diensten für diverse preussische Ministerien siedelte er dann 1831 nach Berlin. 1841 wurde Eichendorff zum Geheimen Regierungsrat ernannt. 1844 nahm er wegen Meinungsverschiedenheiten in Konfessionsfragen den Abschied und ließ sich pensionieren. Eichendorff starb am 26. November 1857 in Neisse (Schlesien).
Werke
Eichendorffs Werke sind von Naturverbundenheit und Optimismus geprägt. Der Taugenichts zum Beispiel erzählt von einem fast naiven Jüngling, der - anstatt zu arbeiten - lieber musizierend durch die Lande zieht und in einer zunächst unglücklichen Liebe seine Erfüllung findet. Eichendorffs Werke sind im romantischen Sinne religiös, sein Gottesbild tendiert streckenweise zum Pantheismus, ist aber doch in der christlichen Tradition verwurzelt.
Romane und Erzählungen
Theaterstücke
Gedichte
Essay
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