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Josef Bachmann

Josef Erwin Bachmann gibt am 11. April 1968 drei Schüsse auf den linksgerichteten Rudi Dutschke ab, mit dem Vorsatz diesen zu töten. Nach seiner Verhaftung wird er zu sieben Jahren Gefängnis verurteilt und tötet sich später in Haft selbst.

Während des Prozesses wird deutlich, dass Josef Bachmann, der Rudi Dutschke nie persönlich kennengelernt hatte, durch die damalige massive Kampagne der Bild-Zeitung aufgehetzt wurde. Er ist damit für viele ein Sinnbild für die Macht der Bild-Zeitung über andere Menschen geworden.

Rudi Dutschke überlebt das Attentat nur knapp und muss zunächst mühsam das Sprechen wieder erlernen. Er stirbt jedoch zwölf Jahre später an den Spätfolgen. Er tritt mit Josef Bachmann in einen Dialog, dessen Wirkung auf Bachmann umstritten ist. Einige Quellen behaupten, dass Bachman Dutschke größtenteils ignorierte, andere sagen, dass Bachmann der Dialog sehr wichtig war und dass er Selbstmord beging, nachdem er längere Zeit nichts mehr von Dutschke gehört hatte.
Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste").
Der Text steht unter der GNU Freie Dokumentation Lizenz.



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