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Jonas Furrer, heimatberechtigt in Winterthur, war der erste Schweizer Bundespräsident 1848 und wieder Bundespräsident in den Jahren 1849, 1852, 1855 und 1858. Er war einer der bedeutendsten Politiker in der Anfangszeit des Schweizer Bundesstaats.
Jonas Furrer war der Sohn eines Schlossermeisters aus Winterthur. Er studierte Rechtswissenschaft und hatte eine Anwaltskanzlei.
Jonas Furrer war Freimaurer, er wurde 1830 in die Loge Akazia in Winterthur aufgenommen.
Er machte eine politische Bilderbuchkarriere: 1834 wurde er mit erst 29 Jahren als Vertreter der freisinnigen Partei ins Parlament des Kantons Zürich gewählt. 1844 wurde er Zürcher Regierungsrat, 1848 dann Ständerat und gleich Ständeratspräsident in der jungen Schweiz, an deren Verfassung er maßgeblich mitgewirkt hatte, und am 16. November desselben Jahres in den Bundesrat gewählt als Vertreter des Kantons Zürich. Während seiner Amtszeit stand er folgenden Departementen vor:
Jonas Furrer verstarb 1861 mit nur 56 Jahren im Amt.
Werk von Jonas Furrer online in Faksimile-Ausgabe: dlib-pr.mpier.mpg.de/mfer-cgi/kleioc/0010MFER/exec/books/%22134231%22 Das Erbrecht der Stadt Winterthur, 1932
| Mitglied im Schweizer Bundesrat 1848-1861 | Nachfolger: Jakob Dubs |
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