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John Edwards, der aus bescheidenen Verhältnissen stammt, wuchs in der Kleinstadt Robbins in North Carolina auf. Sein Vater Wallace war Textilfabrikant, seine Mutter Catharine Postangestellte. 1974 schloss er sein Studium an der North Carolina State University ab. Ab 1975 studierte er an der University of North Carolina Jura und heiratete seine Kommilitonin Elizabeth Anna. Kurze Zeit später kamen sein Sohn Wade und seine Tochter Catherine zur Welt.
Vor seinem Einstieg in die Politik arbeitete Edwards als Rechtsanwalt für Schadensersatzfälle. In dieser Zeit brachte er es zu großem Wohlstand. Aufgrund seiner Erfahrung als Jurist bezeichnet er sich auch heute noch gern als Verteter des kleinen Mannes, obwohl ihm Kritiker vorwerfen, er habe seine Fälle nur nach der Höhe der Gewinnchancen ausgewählt.
1996 kam Edwards' Sohn Wade bei einem Autounfall ums Leben. Eigenen Angaben zufolge, veranlasste dieses Ereignis John Edwards, in die Politik zu gehen.
1998 wurde er zum Senator von North Carolina gewählt. Ein Amt, das er bis heute inne hat.
1999 vertrat er Bill Clinton während des Amtsenthebungsverfahrens wegen der Lewinsky-Affäre vor dem Untersuchungsausschuss. Im gleichen Jahr wurde seine Tochter Emma Claire geboren.
Bei den Präsidentschaftswahlen 2000 war John Edwards ein möglicher Kandidat für das Amt des Vizepräsidenten unter Al Gore.
2001 kam sein viertes Kind Jack zur Welt.
2004 kandidierte Edwards für das Amt des Präsidenten. Gegen Ende der Vorwahlen war er der gefährlichste Konkurrent des Favoriten John Kerry. Am 3. März trat er jedoch von seiner Kandidatur zurück, nachdem er Kerry am 2. März, dem zweiten Super Tuesday in acht von zehn Staaten unterlegen war.
Am 6. Juli 2004 gab John Kerry bekannt, dass John Edwards sein Vizepräsident wird, falls er am 5. November die Wahl gewinnt.
Am 28. Juli 2004 hielt Edwards auf dem Parteitag der Demokraten seine Nominierungsrede für die Vizepräsidentschaft. Im außenpolitischen Teil sagte er fast das gleiche wie John Kerry am folgenden Tag; der innenpolitische Teil seiner Rede war dagegen ausgesprochen links. So forderte er eine merkliche Steuererhöhung für Reiche und Großkonzerne und die Einführung oder den Ausbau diverser Sozialprogramme, z.B. eine großzügige Teilübernahme der hohen Studiengebühren durch den Staat, Bekämpfung von Armut, bezahlbare Krankenversicherung für jedermann, Kampf gegen Firmen die Arbeitsplätze ins Ausland verlagern, und ähnliches.
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