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Obwohl das Jiddische ein angepasstes Alphabet des Hebräischenen benutzt und viele Lehnworte aus dem Hebräischen kommen, ist die Sprache selbst nicht genetisch mit Hebräisch verwandt.
Die Periode zwischen 1800 und 1900 wird oft als goldenes Zeitalter der jiddischen Literatur gewertet. Diese Periode trifft mit der Wiederbelebung des Hebräischen als gesprochene Sprache zusammen und der Wiedergeburt der hebräischen Literatur. Größtenteils durch jüdische Kulturschaffende haben jiddische Worte Eingang in die amerikanisch-englischen Lexika gefunden.
Auch im Deutschen gibt es etwa 1000 aus dem Jiddischen stammende Lehnworte wie beispielsweise Schlamassel, meschugge, Mischpoke, Schickse, Schmonzes, Tacheles, Stuss, Tinnef, Schtetl oder Fremdworte wie Chuzpe; im aktiven Wortschatz lassen sich heute (2003) jedoch nur etwa 50 Wörter belegen.
Salomon Rabinovic (1859 - 1916), besser bekannt mit seinem Pseudonym als Sholem Aleichem, ist einer der größten jiddischen Autoren, vergleichbar mit Mark Twain.
1978 erhielt Isaac Bashevis Singer den Nobelpreis für Literatur.
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