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Ende 1966 verließ er die Gruppe nach einem legendären aber leider nur kurzen Leadgitarren-Duo-Intermezzo zusammen mit Jimmy Page.
1967 gründete Jeff Beck eine neue Band, die Jeff Beck Group. Dabei waren Rod Stewart vocals, Ron Wood bass, Mick Waller drums und Nicky Hopkins piano. Die Gruppe produzierte zwei Alben, Truth in 1968 und Cosa Nostra Beck-Ola im folgenden Jahr, beide lieferten die Grundmuster für Heavy Metal, der sich erst in den folgenden Jahren entwickeln sollte. Dessen ungeachtet entwickelten sich Spannungen in der Jeff Beck Group und 1971 stiegen Stewart und Wood aus, um sich den Faces anzuschließen. Stewart arbeitete solo, teilweise zusammen mit Wood. Dieser ging dann 1973 zu den The Rolling Stones .
Nach dem zweiten Scheitern der Jeff Beck Group (die 1972 auseinanderfiel), gründete Beck das Trio Beck, Bogert, and Appice mit Carmine Appice drums und Tim Bogert bass. Auch diese Gruppe fand keine besondere Beachtung und löste sich bald wieder auf. Immerhin hatten sie einen kleineren Hit mit einer Instrumental-Fassung von Stevie Wonder's "Superstition", und Beck spielte die Leadgitarre auf Wonder's Album Talking Book . 1975 machte Beck ein instrumentales Solalbum mit dem Titel 'Blow by Blow', das überraschenderweise beeindruckende Besprechungen brachte. Dem folgte eine Gemeinschaftarbeit mit dem Keyboarder Jan Hammer und dessen Band 1976: 'Wired', die ebenfalls große Zustimmung fand.
In den 80ern und 90ern brachte Jeff Beck nur gelegentlich ein Album heraus: Flash (1985, darunter einige Stücke zusammen mit Rod Stewart und Jan Hammer), Guitar Shop (1989), The fire meets the fury (1989, mit Stevie Ray Vaughan), Crazy Legs (1993), Who else (1999), und You had it coming (2001). Jeff Beck gewann den Grammy für 'Best Rock Instrumental Performance' für sein Stück "Dirty Mind" aus "You Had It Coming".
Jeff Beck hatte nie solche Erfolge wie Eric Clapton oder Jimmy Page, dennoch ist er eine ebenso bestimmende Kraft der Rockmusik, ganz zu schweigen von seinen eklektischen musikalischen Visionen zwischen Hard Rock, Psychedelic und "progressive guitar music". Im Gegensatz zu Page und Claptons solider Bluesgrundlage, transzendiert Becks Gitarrenmusik den Blues mit einer nahezu unerreichten Kreativität und Experimentierfreude und hat sich einen unbestrittenen Platz in der Geschichte der populären Musik erobert.
Zum aktuellen Album Jeff (2003) schreibt die FAZ:
www.jplamon.com/beck/
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