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In der Soziologie bezeichnet man eine strukturelle Annäherung von Organisationen aufgrund von Bürokratischen Zwängen als Isomorphismus.
=Definition=
Eine Funktion f zwischen zwei Strukturen heißt Isomorphismus, wenn:
Man beachte, dass bei Gruppen, Ringen, Körpern, Vektorräumen und einigen anderen Strukturen die dritte Bedingung aus den anderen beiden folgt, man im allgemeinen jedoch nicht auf sie verzichten kann, was im Artikel Homöomorphismus an einem Beispiel gezeigt wird.
Oft kann man bestimmte Strukturen nur bis auf Isomorphie eindeutig bestimmen, wie z.B.
zB.: Laplacetransformation; s-Transformation
zB.: log(5) - log(2) = log(5 / 2)
Sind die Strukturen Gruppen, dann heißt ein solcher Isomorphismus Gruppenisomorphismus. Meist meint man mit Isomorphismen solche zwischen algebraischen Strukturen wie Gruppen, Ringen, Körpern oder Vektorräumen.
Sind (X, <=) und (Y, {=) total geordnete Mengen, dann ist ein Isomorphismus von X nach Y eine Bijektion f mit der Eigenschaft
Beispiele
Sind (X, *) und (Y, +) Mengen mit einer binären Verknüpfung, dann ist ein Isomorphismus von X nach Y eine Bijektion f: X -> Y mit
für alle u, v in X.
für alle u, v in X. Eine solche Bijektion ist also streng monoton wachsend.
Solchen Isomorphismen nennt man ordnungserhaltende Bijektionen.
Sie spielen in der Theorie der Ordinalzahlen eine wichtige Rolle.
Sind (X, d) und (Y, D) metrische Räume, dann ist ein Isomorphismus von X nach Y eine Bijektion f mit der Eigenschaft
In der universellen Algebra kann man eine allgemeine Definition eines Isomorphismus angeben, die diese und andere Situationen abdeckt. Die Definition eines Isomorphismus in der Kategorientheorie ist noch allgemeiner.
Lässt man in den gegebenen Beispielen die Forderung der Bijektivität weg, erhält man jeweils Homomorphismen.
Siehe auch: Morphismus
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