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Iquique

Iquique (Aussprache etwa Ikicke) ist eine Stadt in Chile. Die Hauptstadt der Provinz Taracapá hat 221.400 Einwohner (Stand 2004).

Iquique ist eine Stadt der Gegensätze: Das Stadtzentrum wirkt wohlhabend und erinnert an Miami Beach. In der Vorstadt findet man ausgedehnte Elendsviertel.

Geografie

Westlich der Wüste Atacama liegt die Stadt zwischen Pazifik und Kordilleren, etwa 50 m über dem Meeresspiegel.

Das Klima ist heiß und schwankt im Jahresschnitt um knapp 18 °C, es regnet sehr selten.

Geschichte

Iquique wurde im 16. Jahrhundert gegründet.

Im Jahr 1835 reiste Charles Darwin nach Iquique und beschrieb es als trostloses, heruntergekommenes Dorf, das selbst Wasser aus der Ferne einführen muss. Die erste Entsalzungsanlage wurde jedoch 1845 in Betrieb genommen.

Das einst ärmliche Fischerdorf entwickelte sich allmählich zu einer ansehnlichen Stadt und einem bedeutenden Seehafen. Im Jahr 1876 hatte die Stadt 11.717 Einwohner und gehörte bis 1879 zu Peru.

Am 13. August 1868 kam es zu einem schweren Erdbeben, ebenso am 9. Mai 1877.

1907 kam es zu einem Vorgehen gegen die Arbeiter der Salpeterwerke.

Sehenswürdigkeiten

Iquique dient heute als Badeort. Der Tourismus spielt eine zunehmende Rolle, lange Strände ziehen Badegäste an. Regelmäßige kulturelle Veranstaltungen finden statt. Die Stadt ist von palmengesäumten Alleen durchzogen.

Wirtschaft

Der einst neben Antofagasta wichtigste Salpeterhafen Chiles hat an Bedeutung verloren, die Stadt ist nun Industriezentrum mit fisch- und erdölverarbeitenden Betrieben.

Siehe auch


Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste").
Der Text steht unter der GNU Freie Dokumentation Lizenz.



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