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In Ionien entwickelten sich einige der wichtigsten künstlerischen Stilrichtungen der Griechen. Der Name Ionien ist auch mit der sogenannten ionischen Aufklärung im philosophischen Bereich verbunden. Im 6. und 5. Jahrhundert v.Chr. brachte Ionien solche grandiose Gestalten wie Thales von Milet, Anaximander oder Heraklit hervor.
Im 7. Jahrhundert kam Ionien zuerst unter die Kontrolle der Lyder, später um 546 unter die Herrschaft der Perser. 500 v. Chr. kam es zum so genannten ionischen Aufstand, der mit dem Eingreifen Athens und dem Beginn der Perserkriege endete. Die Westküste Kleinasiens, und damit auch Ionien, wurde im Folge der griechischen Siege in den 70er Jahren des 5. Jahrhunderts befreit. Allerdings fiel Ionien im so genannten Königsfrieden von 386 v. Chr. wieder an die Perser. Erst als Alexander der Große mit der Eroberung des Perserreiches beginnt, wurde Ionien wieder griechisch. In den folgenden Jahrhunderten blieb es zwischen den Diadochen (den Nachfolgern Alexanders) heftig umkämpft. Es wurde schließlich Teil kleinerer Staatsbildungen (Teil des Reiches von Pergamon), bis es 133 v. Chr in der römischen Provinz Asia (Provinz) aufging. Nach 395 n. Chr. war Ionien Teil des oströmisch bzw. byzantinischen Reiches. Der Name Ionien wurde auch später noch teilweise in anachronistischer Weise gebraucht. Die Landschaft wurde im 11. Jahrhundert von den Seldschuken erobert, fiel kurz darauf bis ins 14. Jahrhunderts an Byzanz zurück und ging dann endgültig im osmanischen Reich, bzw. der späteren Türkei, auf.
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