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Eine extreme Introversion kann zum Verlust von Freundschaften und Beziehungen und im schlimmsten Fall zu Vereinsamung führen.
Das Antonym zu Introversion heißt Extraversion (und nicht etwa "Extroversion").
Psychologie
Der Begriff wurde von C.G. Jung in die Persönlichkeitspsychologie eingeführt und mit gesteigerter Selbstbezogenheit, mangelnder Entscheidungsfreude und Mißtrauen gegenüber Anderen assoziiert.
Hans Jürgen Eysenck greift den Begriff auf und spannt ihn als einen von insgesamt 4 Polen in den von ihm konstruierten Persönlichkeitszirkel ein (Introversion vs. Extraversion, emotionale Stabilität vs. Instabilität bzw. Neurotizismus), in dem er die genannten Pole dem klassischen hippokratischen Temperamentenmodell (sanguinisch, cholerisch, phlegmatisch, melancholisch) überlagert. Introversion ist dabei dem melancholischen und phlegmatischen Bereich zugeordnet, mit Eigenschaftszuschreibungen wie pessimistisch, reserviert, ungesellig, ruhig (melancholisch) und passiv, sorgfältig, bedächtig, friedlich (phlegmatisch). Empirische Erkenntnisse Eysencks legen zudem nahe, introvertierte Personen als leicht konditionierbar zu betrachten, die gegenüber äußeren Reizen nur geringe reaktive Hemmungen aufweisen, also bereits durch schwache Reize leicht erregbar sind.
In ihrer Eigenschaft als Gegenpol zur Extraversion ist die Introversion auch Kernbestandteil des sog. Fünf-Faktoren-Modells nach Costa und McCrae, das heute als leistungsfähigstes Instrument zur Beschreibung von Persönlichkeitseigenschaften gilt.
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Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste"). Der Text steht unter der GNU Freie Dokumentation Lizenz. |