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International Telecommunication Union

Die International Telecommunication Union (ITU, frz: Union internationale des télécommunications, UIT) mit Sitz in Genf ist die einzige Organisation, die sich offiziell und weltweit mit technischen Aspekten der Telekommunikation beschäftigt. Sie geht zurück auf den 1865 gegründeten Internationalen Telegraphenverein und ist heute eine Teilorganisation der UNO mit derzeit 190 Mitgliedsländern. Ihre Ziele sind Abstimmung und Förderung der internationalen Zusammenarbeit im Nachrichtenwesen. In ihrem Rahmen arbeiten Staatsregierungen, Unternehmen des privaten Sektors, sowie weitere regionale und nationale Organisationen zusammen. Grundlage der ITU ist der Internationale Fernmeldevertrag, der Aufgaben, Rechte und Pflichten der ITU-Organe festlegt.

Die Arbeitssprachen der ITU sind englisch, französisch und spanisch, und entsprechend hat diese internationale Sonderorganisation der Vereinten Nationen auch drei verschiedenen Namen, unter denen sie Dokumente veröffentlicht.

Die übergeordneten Gremien der ITU, die Plenipotentiary Conference und die World Conference bearbeiten allgemeine Prinzipien und generelle Konventionen. Die Studiengruppen der ITU hingegen leisten die eigentliche Arbeit: Sie bearbeiten technische Fragestellungen, die sie in regelmäßigen Sitzungen diskutieren. Die Ergebnisse werden als Empfehlungen (Recommendations) veröffentlicht und haben allerdings den Charakter von Normen.

Inhalt
1 Struktur der ITU
2

Struktur der ITU

Die ITU teilt sich auf in

ITU-T

Die meisten
Standards (streng genommen: Empfehlungen) werden innerhalb der ITU von der ITU-T verabschiedet. Die Bereiche der ITU-T sind:

Standards sind gekennzeichnet mit einem Buchstaben für den Bereich, einem Punkt und einer Nummer. Nachfolgeversionen werden z.B. durch ein nachgestelltes "bis" gekennzeichnet.
Bekannte Beispiele für ITU-T-Standards sind V.24 (serielle Schnittstelle) oder E.164 (internationales Telefonnummernschema).

Siehe auch : Portal Vereinte Nationen

Artikel


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