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Instrumentenflug

Unter Instrumentenflug versteht man das Fliegen nach Instrumenten. Der Pilot sieht nicht aus dem Fenster, sondern hält sein Flugzeug mithilfe von Instrumenten auf Kurs.

Inhalt
1 Instrument Flight Rules
2 Instrumente
3 Websites

Instrument Flight Rules

Fliegen nach Instrument Flight Rules (IFR) bedeutet, dass ein Flugzeug nach den Regeln für den Instrumentenflug geführt wird. In aller Regel wird dabei auch der Flugsicherungsdienst des jeweiligen Staates in Anspruch genommen.

Im derart "kontrollierten Luftraum" bewegen sich Flugzeuge unabhängig von der Bodensicht, das heißt, sie fliegen über den Wolken, in den Wolken oder im Nebel. Die Navigation erfolgt bordautonom, jedoch gestützt durch die Fluglotsen der Kontrollzentren (DFS, AustroControl, Eurocontrol etc.), die auf ihren Radarschirmen den Verkehr beobachten und kontrollieren können.

Die Flugsicherung schützt alle nach IFR fliegenden Luftfahrzeuge vor möglichen Kollisionen durch folgende Maßnahmen:

Das Gegenteil von IFR sind die Sichtflugregeln (VFR, Visual Flight Rules), die gewisse Sichtbedingungen voraussetzen. Nach diesen Sichtflug-Regeln fliegen die meisten Privatflugzeuge bei schönem Wetter und in niedrigeren Flughöhen (unter ca. 3000m, genau: 10000ft oder Flightlevel 100; in Gebirgsregionen teilweise um 3000ft auf Flightlevel 130 angehoben).

Instrumente

Die gesetzliche Minimalausstattung für Instrumentenflug ist in den Instrument Flight Rules (IFR) festgelegt:

Websites