Innere Energie
Als innere Energie bezeichnet man den in einem Medium gebundenen Energiebetrag bzw. den Energieinhalt einer Materiemenge, der über ihre makroskopische kinetische und potentielle Energie hinausgeht. Sie ergibt sich aus den inneren Eigenschaften eines Systems, ohne Bezug auf die Umgebung.
Man unterscheidet den physikalischen bzw. thermischen Anteil und den chemischen Teil der inneren Energie:
- Der physikalisch-thermische Anteil beruht auf den insgesamt chaotischen und inkohärenten mikroskopischen Bewegungen der Moleküle, d.h. im Einzelnen auf der kinetischen Energie des Molekülfluges und der Molekülrotation, Schwingungen und intermolekularen Wechselwirkungskräften.
- Der chemische Anteil ist die potentielle Energie der Bindungskräfte bzw. die Bindungsenergie, die in den Molekülen enthalten ist und z.B. bei einer Verbrennung in Form von thermische Energie bzw. Wärme frei wird.
Der Erste Hauptsatz der Thermodynamik beschreibt eine Änderung der inneren Energie als Summe der Wärmezufuhren und -entzüge sowie verrichteter Arbeit am entsprechenden System:
Siehe auch: Fundamentalgleichung
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