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Der erste Habsburger, der in Graz residierte war Ernst der Eiserne, auch sein Sohn Friedrich III residierte dort immer wieder. Im Zuge der Erbteilung unter den Söhnen Ferdinand I erhielt der jüngste Sohn Karl II diesen Länderkomplex. Es wurde als eigene Landesherrschaft organisiert, die vor allem auch eine eigene Kriegsbehörde hatte. Diese hatte den Grenzschutz gegen das Osmanische Reich zur Aufgabe und wurde daher erst 1705 nach Wien verlegt. Die Anlage der Militärgrenze wurde von Graz aus organisiert.
Nachdem Ferdinand III. von Innerösterreich unter dem Namen Ferdinand II Kaiser und Landesherr der böhmischen und niederösterreichischen Länder wurde, verschmolz der Länderkomplex nach und nach ins Gesamtreich. Ein Statthalter von Innerösterreich als Mittlerbehörde zu den einzelnen Ländern hielt sich jedoch bis in die Zeit Maria Theresias.
Habsburgische Nebenlinien in Innerösterreich
Als Innerösterreich bezeichnen heute die Vorarlberger den Rest von Österreich jenseits des Arlbergs.
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