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Indikator (Wirtschaft)

In der Wirtschaft versteht man unter Indikator vor allem Kennziffern, die Aussagen über die konjunkturelle Entwicklung oder die wirtschaftliche Situation im Allgemeinen erlauben. Indikatoren werden auch bei der Bewertung von Aktien eingesetzt.

Man unterscheidet Indikatoren:

Inhalt
1 Mengenindikator und Preis- bzw. Kostenindikator
2 Frühindikator, Präsensindikator und Spätindikator
3 Aktien
4

Mengenindikator und Preis- bzw. Kostenindikator

Mengenindikatoren geben durch die Menge von etwas die Entwicklung an. Beispiele sind Arbeitslosenzahl, Industrieproduktion und Auftragseingang.

Preisindikatoren geben durch die Entwicklung von Preisen die Entwicklung an. Beispiele sind die Entwicklung der Inflationsrate und Aktienkurse.

Frühindikator, Präsensindikator und Spätindikator

Frühindikatoren geben Hinweise auf die zukünftige Entwicklung der Wirtschaftslage. Beispiele sind der Auftragseingang und Konsum- oder Geschäftsklimaindizes (z.B. Ifo-Index).

Präsensindikatoren zeigen die aktuelle wirtschaftliche Entwicklung. Beispiele sind die Kapazitätsauslastung, die Industrieproduktion und das Bruttoinlandsprodukt (in einem Monat).

Spätindikatoren zeigen an wie sich die Wirtschaft in der Vergangenheit entwickelt hat. Beispiele sind das Zinsniveau, die Inflationsrate, das Bruttoinlandsprodukt (eines Jahres) oder die Arbeitslosenzahl.

Die Einteilung ist nicht immer eindeutig möglich, wie man es beim Bruttoinlandsprodukt (das je nach beinhaltetem Zeitraum zu einer anderen Gruppe gehört) sehen kann.

Aktien

Indikatoren für die Bewertung von Aktien sind beispielsweise das Kurs-Gewinn-Verhältnis, das Kurs-Cashflow-Verhältnis oder die Dividendenrendite.


Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste").
Der Text steht unter der GNU Freie Dokumentation Lizenz.



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