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1826 gelang es erstmals Anilin aus Indigo herzustellen. Damit war der Grundstein für eine synthetische Indigogewinnung gelegt.
1878 gelang erstmals die vollsynthetische Herstellung von Indigo aus Isatin durch den deutschen Chemiker Adolf von Baeyer. Seit 1897 wird synthetischer Indigo kommerziell vertrieben und hat die Indigoproduktion aus pflanzlichen Rohstoffen fast völlig verdrängt.
Indigo selbst ist fast wasserunlöslich und muss vor dem Färben durch Reduktion in das wasserlösliche Indigoweiß umgewandelt werden. Nach dem Färben entsteht durch Oxidation wieder Indigo.
Indigo wird heute in großen Mengen zum Färben von Jeans-Stoffen benötigt.
Indigo-Farbton
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