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| Basisdaten | |
|---|---|
| Bundesland: | Sachsen-Anhalt |
| Regierungsbezirk: | Magdeburg |
| Landkreis: | Landkreis Wernigerode |
| Fläche: | 42,47 km² |
| Einwohner: | 6.398 (31.12.2002) |
| Bevölkerungsdichte: | 151 Einwohner je km² |
| Höhe: | 267 m ü. NN |
| Postleitzahl: | 38871 |
| Vorwahl: | 039452 |
| Geografische Lage: | 51° 52' n. Br. 10° 41' ö. L. |
| Kfz-Kennzeichen: | WR |
| Amtlicher Gemeindeschlüssel: | 15 3 69 016 |
| Gliederung des Stadtgebiets: | 1 Stadtteil |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Harzburger Straße 2438871 Ilsenburg (Harz) |
| Offizielle Website: | www.stadt-ilsenburg.de/ www.stadt-ilsenburg.de |
| E-Mail-Adresse: | vg-ilsenburg@vg-ilsenburg.de vg-ilsenburg@vg-ilsenburg.de |
| Politik | |
| Bürgermeister: | Wilfried Obermüller (Partei) |
Ilsenburg ist eine Kleinstadt am Nordharz, zugehörig zum Landkreis Wernigerode in Sachsen-Anhalt. In der Stadt liegt der Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Ilsenburg. dem die Stadt angehört.
Geografie
Ilsenburg liegt zwischen Wernigerode und Bad Harzburg am Ausgang des Ilsetals. Die Stadt ist von drei Seiten von bewaldeten Bergen umgeben, die über 550 m hoch sind.
Von Ilsenburg ist der Brocken über einen der schönsten Aufstiege zu erreichen. Der Weg wurde zu Ehren von Heinrich Heine Heinrich-Heine-Weg benannt.
Geschichte
995 hielt sich auf einer Burg, die sich in der Nähe des heutigen Ilsenburg befand und im 9. Jh zum Schutz eines kaiserlichen Jagdrevierss im Harz gebaut wurde, Kaiser Otto III auf. 1003 übergab sie sein Nachfolger Heinrich III dem Bischof von Halberstadt zur Gründung eines Benediktinerklosters. Dieses war seit 1009 bekannt. Auf dem Ilsenstein wurde danach eine neue Reichsburg erbaut, die jedoch 1107 völlig zerstört wurde.
Das in der Umgebung des 1525 während des Bauernkriegs verwüsteten Klosters entstandene Dorf entwickelte sich Anfang des 16. Jahrhunderts zum Flecken. 1545 wurde eine Eisenhütte mit zwei Hochöfen errichtet, die 1697 von Zar Peter I besichtigt wurde. Bis zum Ausbruch des Dreißigjährigen Kriegs entwickelte sich Ilsenburg zu einer wohlhabenden Gemeinde, die besonders durch die Produktion von Ofenplatten bekannt wurde.
1893 besuchten Ilsenburg schon 2.400 Urlauber, und ein Jahr später erreichte die Eisenbahn die Gemeinde. Das Hüttenwerk hingegen wurde 1911 stillgelegt. 1947 folgte die Anerkennung als Luftkurort, und 1959 schließlich wurde Ilsenburg zur Stadt erklärt.
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