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Die niedrigen Temperaturen der antarktischen Ursprungsgewässer führen dazu, dass die durchschnittliche Wassertemperatur an der Westküste Südamerikas um 7-8°C niedriger liegt als die Temperatur im freien Ozean auf gleicher geografischer Breite.
Durch das kalte Meerwasser kühlt auch die Luft ab. Den Küstenbereich des Humboldtstroms bilden deshalb niederschlagsarme Wüstengebiete.
Mit dem Auftreten von El Niño schwächt sich der kalte Humboldtstrom ab und kommt zum Erliegen.
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