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1 Verhaltenswissenschaftliche Ansätze 2 Motivationstheoretischer Ansatz 3 Theory X und Y |
Verhaltenswissenschaftliche Ansätze
"Der verhaltensorientierte Denkansatz unterstreicht die Emergenz der menschlichen Dimension im Unternehmen. Der Mensch ist nicht mehr ein isoliertes, nur funktionelles Wesen, sondern Mitglied einer Gruppe, zu der er eine mehr oder weniger starke Zugehörigkeit entwickelt." - Gilbert Probst, 1992
Der homo oeconomicus sollte dem social man weichen.
Nach und nach kam es zu einer Öffnung der Betriebswirtschaftslehre in den Fächern Marketing, Organisationslehre, Personallehre etc. , denen vor 1930 kaum wirtschaftliche Bedeutung zugeschrieben wurde. Das zentrale Interesse sollte jetzt dem Menschen und seinem Verhalten gelten. Erweiterung fand dieser Wandel in einer erneuerten Sichtweise, die Wirtschaften als Teil des sozialen Handelns einordnete. Einsetzende Forschungsarbeiten galten jetzt Gruppenphänomenen, soziale Interaktion, Arbeitszufriedenheit und kooperativer Führungsstil.
Am Anfang der Human Relations-Bewegung stand die empirische Forschung in Betrieben. In den 1930er Jahren wurden im noch im Rahmen des Scientific Management soziologische Feldstudien in den Hawthorne-Werken der General Electric Company durchgeführt, (Siehe auch: Fritz Jules Roethlisberger, William John Dickson, Elton Mayo) mit dem Ziel, Auswirkungen veränderter Arbeitsbedingungen auf die Arbeitsproduktivität zu untersuchen. Man verkleinerte zunächst die Arbeitergruppen und Arbeitsräume, führte mehr soziale Freiheiten sowie einfachere Prozesse ein und bot individuelle Gespräche mit dem Supervisor an.
Ergebnisse der Studie waren die Folgenden:
Motivationstheoretischer Ansatz
Ein weiterer Aspekt der Human Relations-Bewegung ist der motivationstheoretische Ansatz. Dieser geht auf die zunächst klinischen Untersuchungen von Abraham Maslow zurück, die dieser zwischen 1934 und 1943 durchgeführt hatte und die 1954 von Douglas McGregor auf die Arbeitsmotivation in der BWL übertragen wurden. Die Grundannahme ist hier, dass nur ein vollständig befriedigtes Bedürfnis das Verhalten eines Menschen verändert. Maslow geht von einer Bedürfnishierarchie mit vier Bedürfnisklassen aus (unten: Mangelbedürfnisse, oben: Wachstumsbedürfnisse).
Weiterführende Informationen hierzu unter:
www.themms.com/sitemap/4/maslow-motivation-theory.html
Theory X und Y
1960 stellte Douglas McGregor zwei gegensätzliche Menschenbilder der BWL gegenüber und benannte sie mit Theory X (die sich aus den Darstellungen in der traditionellen Managementliteratur zusammensetzt) und Theory Y (die eine Art Idealtyp einführt).
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Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste"). Der Text steht unter der GNU Freie Dokumentation Lizenz. |