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Nachdem er in Düren 1853 das Abitur gemacht hatte, studierte er in Bonn und Münster Theologie. Er trat dem Kölner Priesterseminar bei und wurde am 2. Mai 1859 zum Priester geweiht. Er war kurz als Kaplan in Bonn tätig, wurde aber bald als Repetent an das Bonner Theologenkonvikt berufen.
Er habilitierte in Bonn und 1864 Professor für Moraltheologie. Eine Berufung nach München 1873 schlug er aus. 1880 wurde er Ordinarius und Professor in Bonn.
Am 25. Juni 1891 wurde er zum Bischof von Paderborn gewählt und am 25. Februar 1892 geweiht. Am 29. April des gleichen Jahres ernannte ihn Papst Leo XIII zum Apostolischen Administrator von Anhalt.
Er war 1899 der Wunschkandidat des Kaisers Wilhelm I und des preußischen Staats für den Stuhl des Erzbischofs von Köln. Tatsächlich wurde er am 24. Oktober 1899 auch vom Kölner Domkapitel zum neuen Erzbischof gewählt. Seine Inthronisierung in Köln erfolgte am 20. Februar 1900. Die staatliche Einflussnahme bei der Wahl führte in Rom zu Mißstimmungen, so dass Simar eine Erhebung in das Kardinalskollegium verwährt blieb. Innerhalb seiner Amtszeit führte er eine Milderung in der Ausbildung des Priesterseminares herbei und verlängerte zugleich die universitäre Ausbildung der Priesteramtskandidaten.
Hubertus Theophilus Simar starb am 24. Mai 1902 an den Folgen einer Lungenentzündung, die er sich auf einer Visitationsreise zugezogen hatte, in Köln. Er wurde in der Bischofsgruft des Kölner Doms beigesetzt.
Leben
Hubertus Theophilus Simar war das jüngste von acht Kindern einer wohlhabenden Kaufmannsfamilie aus Eupen.
| Vorgänger: Philipp Krementz | Erzbischöfe von Köln | Nachfolger: Anton Fischer |
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