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Dean bewarb sich ab Ende 2003 um das offizielle Kandidatenamt der demokratischen Partei für die Wahl zum 44. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika. Am 18. Februar 2004 zog er allerdings seine Kandidatur aufgrund unzureichender Wählerunterstützung in den Vorwahlen (Primaries) zurück.
Seine Kandidatur dürfte als erstes Beispiel eines auf dem Internet basierenden Wahlkampfs in die Geschichte eingehen. Durch eine Kombination von Weblog, Online-Wahlkampfspenden und der Online-Organisation von Zusammenkünften seiner Anhänger (meetup.org) gelang es ihm, von März 2003 bis Februar 2004 eine große und motivierte Anhängerschaft zu mobilisieren und im September 2003 den "fundraising-record" von Bill Clinton zu brechen.
Nach dem Ende seiner Kandidatur baute er seine Wahlkampfplattform zu einer Unterstützungsorganisation für Demokratische Kandidaten auf allen politischen Ebenen um ("Democracy for America"), mit dem Ziel, mittelfristig die Vorherrschaft der Republikaner in Kongress und Senat wieder zu brechen.
Dean wurde in New York (USA) geboren und erwarb seinen Bachelor-Titel 1971 an der Yale-Universität. 1978 erwarb er seinen Doktortitel und seine Zulassung als praktizierender Arzt an der Albert Einstein-Hochschule für Medizin in New York.
Er praktizierte als Arzt von 1981 bis 1991, bis er sich dann ganz der politischen Karriere hingab. In seiner Amtszeit als Gouverneur von Vermont, dessen Posten er von 1991 bis 2002 ausfüllte, arbeitete Dean mehrfach aktiv in Gremien des amerikanischen Parlaments in Medizin- und Gesundheitsfragen mit.
Derzeit wohnt er in Burlington, Vermont. Er ist verheiratet mit Judith Steinberg-Dean und hat mit ihr zwei Kinder, Anne und Paul. Er gehört einer Unterart des protestantischen Glaubens an, der sgn. "Congregationalist Church".
Er charakterisiert sich gern als einen eher zurückhaltenden und liberalen Demokraten, dessen Glaube nicht seine Politik bestimme. So ist er für die Entscheidung der Frau (Pro-Choice) in Abtreibungsfragen und ganz im Gegensatz zu William Jefferson "Bill" Clinton ein Gegner der Todesstrafe. Dean setzt sich während seiner Zeit des Präsidentschaftswahlkampf 2004 für soziale Belange wie eine flächendeckende Krankenversicherung speziell für Kinder aber auch für Erwachsene (Medi-Care) und eine höhere Alphabetisierungsrate und Chancengleichheit für Minderheiten (Affirmative Action) ein.
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