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Alle heute lebenden Menschen gehören dieser Art an und sind sehr nahe miteinander verwandt, wie molekularbiologische Untersuchungen an der ribosomalen RNA und mitochondrialen DNA gezeigt haben. Die größten Unterschiede finden sich innerhalb der afrikanischen Populationen. Die Populationen außerhalb Afrikas sind - mit Ausnahme einiger später aus Afrika ausgewanderter Gruppen - genetisch sehr uniform.
Moderne Funde (2003) unterstützen die "Out of Africa"-These, also die Ausbreitung des modernen Menschen vom afrikanischen Kontinent aus (Quelle science.orf.at/science/news/78146 science.orf.at).
Vor etwa 100.000 Jahren begann die Auswanderung afrikanischer Gruppen nach Asien und Europa. Vor etwa 35.000 Jahren erreichte Homo sapiens über die Beringstraße Amerika, vor etwa 60.000 Jahren Australien (Lake Mungo-Grab).
Fossilien, die zur Art Homo sapiens gerechnet werden, gibt es seit etwa 160.000 Jahren, verstärkt seit ca. 100.000 Jahren. Lange Zeit lebte die Art Homo sapiens (primär afrikanisch) zeitparallel zur primär europäischen Art Homo neanderthalensis, die besonders an das Leben im eiszeitlichen Klima angepasst war. Im Nahen Osten, später auch in Europa, kamen beide zeitgleich gemeinsam vor. Es ist unklar, ob sich beide Arten vermischt haben, die Mehrzahl der Fossilien weist deutlich erkennbare morphologische Unterschiede auf. Molekulargenetische DNA-Analysen sprechen gegen eine häufigere Vermischung beider Arten.
Typische Merkmale von Homo sapiens:
Der wissenschaftliche Begriff Homo sapiens wird nicht selten in leicht humoristischer Anspielung als Vorlage für die Kreation neuer Begriffe benutzt, die Eigenschaften des Homo sapiens darstellen, beispielsweise
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