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Im Normalfall soll für eine neue Art nur ein Exemplar als Typus angelegt und archiviert werden. Legt er jedoch Sammlungsserien (Typusserie) an, um zugleich Merkmalvariationen erkennbar zu machen, werden die einzelnen Exemplare als Syntypen bezeichnet. Wir kein Typusexemplar archiviert oder ist dieses seit der Erstbeschreibung verschollen, wird ein neuer Typus, ein so genannter Neotypus, bestimmt.
Typen werden mit entsprechenden Vermerken in den wissenschaftlichen Sammlungen aufbewahrt und entsprechend gekennzeichnet. Durch die Typusnummer (die je nach Sammlung unterschiedlich aufgebaut sein kann) und das Wissen um die Archivsammlung (Museum, Universität, Privatsammler) gelangt jeder spätere Bearbeiter an das Typusexemplar.
Als Beispiel ist etwa der Holotypus der ausgestorbenen Protostegidae namens Santanachelys gaffneyi in der japanischen Teikyo Heisei Universität in Ichihara, Chiba unter der Nummer THUg1386 archiviert. Bestimmt wurde dieser Typus vom Erstbeschreiber Ren Hirayama durch die in der Nature 1998 erschienene Erstbeschreibung Oldest known sea turtle (Nature 392, 705 - 708)
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