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1102 erfolgt die erzwungene Abtretung der halben Grafschaft Arnsberg an Köln. Es folgen der Erwerb von Werl und Rüthen sowie die Grafschaft Volmarstein (mit Schwelm und Hagen).
Nach dem Sturz Heinrichs des Löwen (1180), der vom Erzbischof Philipp von Heinsberg entscheidend gefördert wird, erhält dieser das Herzogtum Westfalen, also den südlichen Teil des ursprünglichen Herzogtums Sachsen.
Erzbischof Engelbert von Berg (1216 - 1225) betreibt die planmäßige Ausdehnung des Herzogtums und gerät damit in Gegensatz zu den weltlichen Herrschern, denen er die kirchlichen Vogteien entzieht. Der Streit gipfelt in seiner Ermordung bei Gevelsberg durch seinen Neffen, den Grafen Friedrich von Isenberg.
(Nun folgt ein Zeitsprung ...)
1803 kommt das Herzogtum an die Landgrafschaft Hessen-Darmstadt.
1807 kommt es an das neu gegründete Königreich Westphalen mit der Hauptstadt Kassel.
1815 wird das Herzogtum Westfalen Teil der preußischen Provinz Westfalen.
1946 wird es damit Bestandteil des Landes Nordrhein-Westfalen.
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