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Im Gegensatz zu freien Gütern wie Luft oder Sonnenschein basiert die Wirtschaft u.a. auf der Grundthese, dass ein wirtschaftliches Gut knapp ist im Verhältnis zum Bedarf. Zu deren Erwerb muss sparsam mit den verfügbaren Mitteln umgegangen werden (haushalten).
Allgemein lehrt die Theorie des Tausches als Ursprungsgedanke des wirtschaftlichen Handelns, dass Güter nur dann wirtschaftlich genutzt (getauscht) werden können, wenn der Tausch Ziel eines Ausgleich unterschiedlicher Grenzraten der Substitution ist. Hierfür sind für den jeweiligen Tauschpartner folgende Kriterien wichtig, welche ein Gut zur Tauschfähigkeit und damit zur Wirtschaftsreife werden lassen: Verfügbarkeit, Begehrtheit, Knappheit, Tauschbarkeit.
Ökonomische Güter werden je nach Kontext unterschieden:
| Ausschließbarkeit | |||
| ja | nein | ||
| Rivalität | ja | Individualgut oder auch privates Gut (z.B. Kleidung, Speiseeis) | Allmendegut oder auch Quasikollektivgut (z.B. Fischbestände der Weltmeere, öffentliche Straßen) |
| nein | Klubkollektivgut (z.B. Kabelfernsehen, Feuerschutz) | Öffentliches Gut oder auch reines Kollektivgut (z.B. frei zugängliches Wissen, Nationale Verteidigung) | |
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