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Gummistiefel

Gummistiefel sind kniehhohe, wasserdichte Stiefel, die heute nicht nur aus Gummi, sondern auch aus Kunststoff hergestellt werden.

Inhalt
1 Geschichte
2 Anwendung
3 Sonderformen

Geschichte

Früher wurden Gummistiefel nur aus echtem Gummi hergestellt. Bereits die Urbevölkerung Südamerkas stellte eine primitive Art dieser Stiefel her, indem sie Kautschuksaft (Latex) über die nackten Unterschenkel laufen ließ, wobei dieser langsam antrocknete.

In Europa fanden wasserfeste Stiefel (als auch andere Kleidungsstücke) auf Gummibasis zunächst kein großes Interesse. Bei großer Hitze klebten die Stiefel zu sehr und bei Kälte waren sie sehr spröde. Erst als 1840 Charles Goodyear entdeckte, dass Kautschuk mit Schwefel vulkanisiert dauerhaft elastisch und nicht mehr klebend wird, fanden Gummiprodukte, als auch Gummistiefel ihren Absatz.

Anwendung

Gummistiefel haben sich wegen ihres Nachteils, nicht atmungsaktiv zu sein, nur in den Anwendungen durchgesetzt, wo wasserundurchlässiges Schuhwerk keine Alternative hat. Abgesehen von ihrer allgemeinen Funktion als Regenschutz werden sie in folgenden Berufsfeldern bzw. bei folgenden Arbeiten getragen:

Sonderformen


Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste").
Der Text steht unter der GNU Free Documentation License.



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