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Fermat beschäftigte sich im 17. Jahrhundert mit dem Satz des Pythagoras in der ARITHMETICA von Diophantos und behauptete um das Jahr1637:
Dass Fermat zusätzlich zu seiner Behautpung notierte "Cuius rei demonstrationem mirabilem sane detexi. Hanc marginis exiguitas non caperet." (deutsch: "Ich habe hierfür einen wahrhaft wunderbaren Beweis gefunden, doch ist der Rand hier zu schmal, um ihn zu fassen") forderte viele Mathematiker besonders heraus. Denn hier kam der ärgerlichste Zug Fermats zur Geltung. Seine Worte lassen nämlich darauf schliessen, dass ihm ein "wahrhaft wunderbarer" Beweis gelungen sei. Er machte sich jedoch nicht die Mühe den Beweis niederzuschreiben oder ihn zu veröffentlichen. Seinen Beweis teilte er nie jemandem mit.
Nach dem Beweis suchten erfolglos Generationen von Mathematikern. Darunter waren die bedeutendsten ihre Zeit. So fanden beispielsweise für n = 3 unabhängig voneinander Euler (1770) und Gauß den Beweis. Für n = 5 bewiesen im Jahre 1825 Dirichlet und Legendre den Satz. Später bewies Dirichlet noch den Fall n = 14. Den Fall n = 7 erledigte 1839 Lame. 1908 setzte Paul Friedrich Wolfskehl, ein Bankier aus Darmstadt, 100.000 Goldmark aus für denjenigen, der zuerst einen Beweis in einer Fachzeitschrift veröffentlicht; Einsendeschluss war der 23. September 2007.
Erst 1995 gelang es dem britischen Mathematiker Andrew Wiles, den Großen Fermatschen Satz zu beweisen. Für diesen sehr aufwendigen Beweis herangezogene mathematische Gebiete sind unter anderem Elliptische Kurven, Modulformen und Galois-Darstellung.
Heute wird angenommen, dass Fermat einen Beweis für einen Spezialfall (n = 4) gefunden hatte, von dem er glaubte, ihn verallgemeinern zu können. Die von Wiles benutzte Theorie war damals noch nicht entwickelt. Ob es einen elementareren Beweis gibt, den Fermat eventuell gefunden haben könnte, ist heute unter Zahlentheoretikern strittig.
Siehe auch: Kleiner Fermatscher Satz, Catalansche Vermutung, Wieferich-Primzahl, Satz des Pythagoras
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