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Grenzproduktivitätsprinzip der Arbeit

Das Grenzproduktivitätsprinzip der Arbeit (neoklassische Theorie der Unternehmung) ergibt sich aus der Lösung der Gewinnmaximierungsaufgabe einer Firma. Bei gegebener Produktionsfunktion mit den üblichen Variablen: Um ihren Gewinn zu maximieren, wird eine Firma den Arbeitseinsatz L so wählen, dass das Grenzprodukt der Arbeit dem Reallohn entspricht, d.h.: . Für das Grenzprodukt der Arbeit wird gemäß der neoklassischen Wirtschaftstheorie angenommen, dass es stets positiv und abnehmend ist.

Viele Ökonomen leiten daraus die Forderung ab, ggf. den Reallohn zu senken, um mehr Arbeit und mehr Output zu erreichen, da es sich für die betreffende Firma bei gesenktem Reallohn auszahle, den Arbeitseinsatz und damit die Produktion bis zu einem gegenüber der ursprünglichem Optimum niedrigeren Grenzprodukt der Arbeit zu erhöhen.

Die obige, rein angebotsorientierte Forderung lässt sich mathematisch leicht beweisen, ihre Gültigkeit in der Realität, ist aber auch unter Ökonomen umstritten. Insbesondere 'nachfrageorientierte Volkswirte lehnen sie ab. Gleichwohl wird dieses Konzept zur Zeit von vielen Regierungen als Rezept gegen Wirtschaftskrise und Arbeitslosigkeit angesehen.
Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste").
Der Text steht unter der GNU Free Documentation License.



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