| Infos Home | Impressum | Info Startseite | Original Artikel & Autoren Liste |
Falls die Gravitation eine Quantenfeldtheorie ist (Quantengravitation), sollte das Graviton, ein bislang noch nicht nachgewiesenes, hypothetisches Teilchen, existieren. Das Graviton hätte dann eine dem Photon der elektromagnetischen Wechselwirkung analoge Rolle.
Die Gravitationskraft ist eine berührungslose Wechselwirkung. Die Wechselwirkung wird mittels Kraftfeldern beschrieben. Beispielsweise wirkt die Anziehung zwischen Erde und Sonne durch das Vakuum. Darin gleicht sie der elektromagnetischen Wechselwirkung. Letztere ist aufgrund ihrer stärkeren Wechselwirkung schon im Kleinen leicht beobachtbar (Stabmagnet, Elektromotor, Atome, Moleküle).
Die Gravitation ist im Kleinen die schwächste der vier Grundkräfte der Physik. Sie dominiert aber auf große Entfernungen die Dynamik des Weltraums, da sie durch nichts abgeschirmt wird und sich die Gravitationswirkungen aller Massen aufsummieren.
Bei Newton ist die Gravitation eine Fernwirkungskraft. Das bedeutet, dass sich eine Änderung der Quelle instantan im gesamten Raum auswirkt (z.B., wenn jetzt die Sonne weggekickt würde, dann würde im selben Moment auch die Erdbahn geändert). Im Gegensatz dazu kann sich eine Änderung im elektromagnetischen Feld nur mit maximal Lichtgeschwindigkeit ausbreiten, es handelt sich hier um eine Nahwirkungskraft.
In der Speziellen Relativitätstheorie würde jedoch eine instantane Ausbreitung wegen der Relativität der Gleichzeitigkeit zu Problemen führen. Diese Unvereinbarkeit veranlasste Albert Einstein dazu, seine Allgemeine Relativitätstheorie zu formulieren, in der die Gravitation durch Krümmungen der Raumzeit hervorgerufen wird, welche sich mit Lichtgeschwindigkeit ausbreiten.
Die Gravitationskraft zwischen zwei Punktmassen berechnet sich in der Newtonschen Theorie nach
Die Gravitation einer homogenen Kugel im Vakuum ist daher an ihrer Oberfläche am größten. Das gilt auch für die Erde.
siehe auch: Levitation, Antigravitation, Keplerparabel, Wurfparabel
www.physik.uni-muenchen.de/didaktik/U_materialien/leifiphysik/web_ph11/materialseiten/m10_gravitation.htm
|
Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste"). Der Text steht unter der GNU Free Documentation License. |