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1 Am Anfang war der Grüntee 2 Inhaltstoffe 3 Zubereitung 4 Aufbewahrung |
Am Anfang war der Grüntee
Seit ca. 5.000 Jahren in China kultiviert, wurde der grüne Tee erstmals ca. 600 v. Chr schriftlich erwähnt und ausführlich beschrieben in den Aufzeichnungen des Dichters Lu Yü 780 n.Chr Im gleichen Jahrhundert wurde erstmals Tee durch buddhistische Mönche von China nach Japan gebracht und wenig später dann in zunächst kleinen Mengen dort angebaut. Das Werk des Lu Yü leitete eine neue Form der Teezubereitung ein. Der zu Ziegeln oder anderen Formen gepreßte Tee (Tang-Dynastie) wurde nun zu Pulver gerieben und mit kochendem Wasser zubereitet. Diese Zubereitung sollte dann in der nachfolgenden Song-Dynastie noch verfeinert werden, die Teeblätter wurden nach dem Dämpfen und Trocknen direkt in Steinmühlen gemahlen - Ursprung der heute noch in Japan üblichen Teezeremonie. Zur Zeit der Ming-Dynastie wurde dann der Tee ohne vorherige Pulverisierung mit heißem Wasser aufgebrüht - die noch heute gültige Form der Zubereitung. Zu dieser Zeit (16. und 17. Jahrhundert) wurden auch die ersten größeren Mengen Tee - damals ausschließlich Grüntee - nach Europa verschifft.
Inhaltstoffe
Inhalt und Wirkung des grünen Tees sind natürlich abhängig von der jeweiligen Qualität, also den Komponenten Anbau, Ernte, Pflanze und Bearbeitung. Der Gehalt von Gerbstoffen und Teein z.B. schwankt in den Blättern der Pflanze - jüngere und kleinere Blätter enthalten mehr Teein als ältere, größere Blätter oder Blattstengel - und ist zudem von jahreszeitlichen Bedingungen abhängig. Grüner Tee bietet viele Nährwerte, beginnend mit einem hohen Anteil an Vitamin C. Aus einer großen Anzahl verschiedener Inhaltsstoffe sind hier noch folgende wichtige Vitamine, Mineralien und Wirkstoffe zu erwähnen: Vitamin A, B, B2, B12, Calcium, Kalium, Phosphorsäure, Magnesium, Kupfer, Zink, Nickel, Karotin, Fluor und nicht zuletzt Teein (Koffein) und Gerbstoffe.
Zubereitung
Ein äußerst wichtiger Faktor für eine gleichermaßen wirksame wie auch aromatische Tasse Grüntee ist das Wasser. Selbst der qualitativ beste Tee kann durch ungeeignetes Wasser schlecht gemacht werden. Das beste Teewasser, sagt man, kommt aus Quellen hoch gelegener Bergtäler. So weit brauchen Sie aber nicht zu gehen. Probieren Sie verschiedene Wasser aus, um herauszufinden, mit welchem Wasser Ihr Tee am besten schmeckt. Destilliertes Wasser ist nicht empfehlenswert. Ausgesprochen ungeeignet ist kalkhaltiges Wasser und solches mit einem zu hohen Gehalt an Salz, oxidiertem Magnesium und Eisen sowie verchlortes und fluoriertes Wasser (evtl. Wasserfilter verwenden). Das Wasser sollte sprudelnd heiß gekocht und dann auf ca. 70°C abgekühlt werden um die wertvollen Inhaltsstoffe zu erhalten und nicht bitter zu schmecken. Am besten bringt man dazu 1 Liter Wasser zum kochen und lässt es dann 8 bis 9 Minuten abkühlen bevor man die Teeblätter hinzufügt. So wird die gesundheitsfördernde Wirkung des Grüntees bewahrt. Empfohlen werden der Konsum von etwa 8 Tassen grünen Tees pro Tag.
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Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste"). Der Text steht unter der GNU Free Documentation License. |