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Die Städte des Goldenen Rings waren teilweise schon Zentren von Handel, weltlicher und religiöser Macht, als es Moskau noch gar nicht gab. Heute stehen sie alle im Schatten der großen Zehnmillionenstadt. Die architektonischen Baudenkmäler der Region haben siebzig Jahre Sozialismus besser überstanden, als in vielen anderen Gegenden.
Anders, als bei vielen anderen landschaftlich und kulturell lohneswerten Reisezielen in Russland, können die Städte des Goldenen Rings heute eine relativ gute touristische Infrastruktur vorweisen. Grund dafür ist die relative Nähe Moskaus. Viele Moskauer nutzen am Wochenende die nahen Erholungsgebiete und besichtigen die historischen Gebäude. Auch Ausländer wurden schon zu Sowjetzeiten den Goldenen Ring entlang geführt. Jedoch konnten ausländische Gäste bis zum Ende der Sowjetunion nie den Ring als Ganzes abfahren. Die Industriestadt Iwanowo, auf halbem Weg zwischen Susdal und Kostroma gelegen, war für westliche Ausländer Sperrgebiet.
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