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Simmel entstammte einer zum Christentum konvertierten jüdischen Kaufmannsfamilie. Nach dem Abitur begann er, in Berlin zu studieren, zunächst Geschichte, dann Völkerpsychologie und Philosophie. Simmel war ab 1885 Privatdozent der Philosophie an der Universität Berlin.
Er heiratete 1890 Gertrud Kinel; ihr Haushalt in Charlottenburg-Westend wurde zu einem geistigen Treffpunkt wo sich u.a. Rilke, Edmund Husserl, Reinhold und Sabine Lepsius, Heinrich Rickert , Marianne und Max Weber und andere trafen.
Durch seinen faszinierenden Vortragsstil über Probleme der Logik, Ethik, Ästhetik, Religionssoziologie und der Sozialpsychologie und -soziologie waren seine Vorlesungen sehr begehrt und wurden sogar in Zeitungen angekündigt. (Kurt Tucholsky z. B. hat ihn hoch geschätzt.)
Zusammen mit Ferdinand Tönnies, Max Weber und Werner Sombart begründete Simmel 1909 die Deutsche Gesellschaft für Soziologie (DGS).
1911 Ehrendoktorat der Staatswissenschaften der Freiburgerer Universität aufgrund seiner Verdienste um die Erweiterung der Kenntnisse der Nationalökonomie als Begründer der Wissenschaft Soziologie verliehen. Erst 1914 Berufung auf ein Ordinariat nach Straßburg. Dort stirbt er 1918.
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1 Ausgewählte Werke 2 Zitate 3 |
Ausgewählte Werke
Zu seinen wichtigsten Werken, von denen die meisten über www.socio.ch/sim/index_sim.htmwww.socio.ch/sim/index_sim.htm zugänglich sind, gehören:
Zitate
- Georg Simmel online
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