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Funktion
Vermehrt wurden Gasometer in geschlossener oder offener Form für das früher verwendete Stadtgas oder Leuchtgas als Vorratsbehälter verwendet. Diese Behälter waren in einer Wasserwanne. Je nach Füllungsgrad ragte der Behälter entsprechend aus dem Wasser heraus.
Nach dem Untergang der deutschen Bergbauindustrie und der vermehrten Verwendung von Erdgas in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurden viele der nun nutzlos gewordenen Gasometer abgerissen. Erst gegen Ende des 20. Jahrhunderts erkannte man, daß die Gasometer als architektonische Zeitzeugen einer untergegangenen Industrieepoche hohen kulturellen Wert besitzen. Man hat deshalb an verschiedenen Standorten versucht, Gasometer in Kulturprojekte einzubeziehen, z.B. durch Klang- und Lichtinstallationen, aber auch durch das Umfunktionieren des Gebäudeinneren in eine Tauchlandschaft.
Internationale Bekanntheit errang die Umgestaltung der vier Wiener Gasometer in Wien-Simmering durch die Star-Architekten Jean Nouvel, Coop Himmelb(l)au, Manfred Wehdorn und Wilhelm Holzbauer.
Einige Gasometer werden als Ausstellungsräume genutzt, zum Beispiel der Gasometer Oberhausen oder der Gasometer in Leipzig, in dem ein www.8848everest.de Mount-Everest-PanoramaRevitalisierung von Gasometern
In den deutschen Städten Augsburg, Dresden, Münster_(Westfalen), Neustadt-Dosse, Stralsund, und Zwickau sind Gasometer anzufinden, die noch auf eine alternative Nutzung warten.
Die Bezeichnung Gasometer
Zum ersten Mal wurde die Bezeichnung Gasometer durch den französischen Chemiker Antoine Laurent de Lavoisier verwendet. Gleichzeitig werden mit dem Wort Gasometer auch Gasmessgeräte bezeichnet.
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