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Der Italiener Franco Cortese zählte zu jenen Fahrern, deren Können mehrmals aufblitze, denen die großen Erfolge aber versagt blieben. Seine Domäne waren Langstreckenrennen (kein anderer Fahrer war so oft bei der Mille Miglia gestartet wie er), bei den Rundstreckenrennen war er meist auf Voiturettes bzw. nach dem Krieg auf Formel 2-Wagen unterwegs.
1926 begann seine Karriere, die lange Jahre mit Enzo Ferrari verbunden blieb. Zu seinen besten Ergebnissen zählten ein zweiter Platz beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans1932 und ebenfalls ein zweiter Platz bei der Mille Miglia 1933. 1937 bis 1939 bestritt er Voiturette-Rennen auf Maserati und gewann unter anderem in Varese und Modena 1938.
Nach dem Zweiten Weltkrieg stieß er wieder zu Ferrari und war 1947 der erste Fahrer, der einen Sieg auf einem Ferrari feiern konnte (beim Grand Prix von Rom). Etlichen Formel 2-Rennen folgten noch Sportwagenrennen bis Mitte der 1950er-Jahre, ehe er sich zurückzog und ins Autozubehörgeschäft einstieg.
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