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Fachoberschule

Die Fachoberschule ist eine höhere Schule der Jahrgangsstufen 11 und 12, die mit der Fachhochschulreife abschließt.

Zugangsvoraussetzung zum Besuch der Fachoberschule ist die mittlere Reife. Zusätzlich besteht bis zum ersten Halbjahr eine Probezeit. Die 2 Schuljahre können mit einer einschlägigen, abgeschlossenen Berufsausbildung auf ein Jahr verkürzt werden (Kl. 12). Im Gegensatz zum Gymnasium erfolgt der Unterricht im Klassenverband.

Ausbildungsrichtungen

Es gibt fünf Ausbildungsrichtungen mit unterschiedlichen Unterrichtsschwerpunkten:
Ausbildungsrichtung Unterricht Schwerpunkt 4. Prüfung
Agrarwirtschaft Biologie Biologie
Gestaltung Darstellung, Gestaltungslehre Darstellung
Sozialwesen Pädagogik/Psychologie Pädagogik/Psychologie
Technik Mathematik, Physik Physik oder Technik
Wirtschaft, Verwaltung
und Rechtspflege

BWL mit RW, Rechtslehre

Betriebswirtschaftslehre
mit Rechnungswesen

Die Reifeprüfung besteht aus einer Prüfung in Mathematik, Deutsch, Englisch und dem jeweils in der Tabelle genanntem Fach.

In der Jahrgangsstufe 11 absolvieren die Schüler ein halbjähriges Praktikum passend zu ihrer Ausbildungsrichtung in betrieblichen oder schulischen Werkstätten, dies entfällt natürlich bei der einjährigen FOS, da hier eine abgschlossene Berufsausbildung Voraussetzung ist.

Abschluss

Die Fachoberschule wird mit der Fachhochschulreife abgeschlossen. Sie berechtigt zum Studium an Fachhochschulen. Außerdem kann man den Weg des gehobenen nichttechnischen Beamtendienstes einschlagen.


Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste").
Der Text steht unter der GNU Freie Dokumentation Lizenz.



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