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Geschichte
Die baskische Nationalpartei wurde im Jahr 1895 von Sabino Arana Goiri gegründet. Der langjährige politische Führer der Partei Xabier Arzalluz übergab Anfang 2004 nach 25 Jahren den Parteivorsitz an seinen Nachfolger Josu Jon Imaz. Seit 1979 ist die PNV die stärkste Kraft im spanischen Baskenland und stellt ohne Unterbrechung den Ministerpräsidenten der Regionalregierung.
Das spanische Baskenland verfügt seit dem Jahr 1979 über einen eigenständigen Autonomiestatus. Der derzeitige Ministerpräsident der Autonomen Region Juan José Ibarretxe, ein Zögling von Arzalluz, legte im Oktober 2003 einen Gesetzentwurf vor, den so genannten Plan Ibarretxe, um den Autonomiestatus stark zu erweitern. Ziel ist unter anderem eine unabhängige Gerichtsbarkeit für das Baskenland sowie das Recht auf eigene diplomatische Vertretungen außerhalb des Baskenlandes.
Bedeutung des baskischen Namens
Der baskische Name Eusko Alderdi Jeltzalea (ursprünglich: Euzko Alderdi Jeltzalea) bedeutet: 'Baskische Partei der Anhänger des J.E.L.' J.E.L. ist die Abkürzung für das Motto der Partei: Jainkoa eta Lege Zaharrak ('Gott und die alten Gesetze'). Mit den 'alten Gesetzen' sind die baskischen Sonder- bzw. Freiheitsrechte (Privilegien), die so genannten foruak (spanisch: fueros, eigentlich 'Foren') gemeint.
Siehe auch: Politische Parteien in Spanien
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