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Es sind zwei Systeme zum Messen der Elektronegativität in Gebrauch: die Pauling-Skala und die Mulliken-Skala. Die Allred-Rochow Skala wird selten verwendet.
| Inhalt |
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1 Mulliken-Skala 2 Pauling-Skala 3 |
Mulliken-Skala
In der Mulliken-Skala (1934 von Robert S. Mulliken vorgeschlagen) wird die Elektronegativität als Mittelwert aus dem Ionisationspotential und der Elektronenanziehung (electron affinity) berechnet.
Diese Energie wird in Elektronenvolt angegeben.
Pauling-Skala
Die Pauling-Skala ist eine vielgenutzte, von Linus Pauling 1932 erstellte empirische Definition der Elektronegativität.
Sie beruht also weder auf Messwerten noch auf Modellberechnungen, und ist daher nur qualitativ, und nicht quantitativ.
Das Element Fluor hat die höchste Elektronegativität, die willkürlich mit dem Zahlenwert "4,0" festgelegt wurde, und keine physikalische Dimension oder Einheit besitzt. Die niedrigste Elektronegativität hat Francium mit "0,7". Alle anderen Elemente liegen zwischen diesen beiden Werten.
Die Elemente der zweiten Periode der Periodensystems haben halbzahlige Werte:
Bindungen zwischen Atomen mit einer Elektronegativitätsdifferenz von mehr als 2,2 sind allgemein Ionenbindungen, bei Differenzen zwischen 0,4 und 2,0 handelt es sich um polare kovalente Bindungen. Bindungen mit einer Differenz unter 0,4 gelten als unpolare kovalente Bindungen.
www.cci.ethz.ch/vorlesung/de/ac1/ac1_node26.htmlGründe der Regelmäßigkeiten
Die Anziehungskraft eines Atomkerns auf die Elektronen in einer Bindung hängt von drei Faktoren ab:
Tabelle der Werte
-> Atomradius nimmt ab
-> Ionisierungsenergie nimmt zu
-> Elektronegativität nimmt zu ->
Gruppe
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
Periode
1
H
2,1
He
2
Li
1,0
Be
1,5
B
2,0
C
2,5
N
3,0
O
3,5
F
4,0
Ne
3
Na
0,9
Mg
1,2
Al
1,5
Si
1,8
P
2,1
S
2,5
Cl
3,0
Ar
4
K
0,8
Ca
1,0
Sc
1,3
Ti
1,5
V
1,6
Cr
1,6
Mn
1,5
Fe
1,8
Co
1,9
Ni
1,8
Cu
1,9
Zn
1,6
Ga
1,6
Ge
1,8
As
2,0
Se
2,4
Br
2,8
Kr
5
Rb
0,8
Sr
1,0
Y
1,2
Zr
1,4
Nb
1,6
Mo
1,8
Tc
1,9
Ru
2,2
Rh
2,2
Pd
2,2
Ag
1,9
Cd
1,7
In
1,7
Sn
1,8
Sb
1,9
Te
2,1
I
2,5
Xe
6
Cs
0,7
Ba
0,9
Lu
Hf
1,3
Ta
1,5
W
1,7
Re
1,9
Os
2,2
Ir
2,2
Pt
2,2
Au
2,4
Hg
1,9
Tl
1,8
Pb
1,9
Bi
1,9
Po
2,0
At
2,2
Rn
7
Fr
0,7
Ra
0,9
Lr
Rf
Db
Sg
Bh
Hs
Mt
Ds
Uuu
Uub
Uut
Uuq
Uup
Uuh
Uus
Uuo
|
Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste"). Der Text steht unter der GNU Freie Dokumentation Lizenz. |