Elektromotor
Ein Elektromotor ist eine elektrische Maschine, die mit Hilfe von magnetischen Feldern hauptsächlich elektrische in mechanische Arbeit (oder zurück) umwandelt, indem sie eine Kraft oder ein Moment und somit manchmal auch eine Bewegung erzeugt.
Ein drehbar gelagerter "Anker" wirkt durch ein Moment zum Drehen gebracht. Auf diese Weise kann elektrische Energie in Bewegungsenergie verwandelt werden.
Als Erfinder des Elektromotors gilt Johann Kravogl.
Man unterscheidet drehende und lineare Motoren.
Im einzelnen unterscheidet man nach dem Prinzip :
- Kommutatormaschinen wie
- Gleichstrommaschinen
- Allstrommaschinen (Bohrmaschine, Küchengeräte)
- Wechselstrom und Drehstrommaschinen (nicht mehr gebräuchlich) wie der Drehstromnebenschlussmotor
- und Induktionsmaschinen wie
- Drehstrom-Asynchronmaschinen (starke Motoren von Geräten, die mit Drehstrom betrieben werden, z.B. Kranmotoren)
- Drehstrom-Synchronmaschinen (von winzig bis riesig (z.B. Generatoren im Megawatt-Bereich))
- Einphasen-Asynchronmaschinen (netzbetriebene Tonbandgeräte)
Besondere Bauformen des Elektromotors sind der Linearmotor (z.B. bei der Magnetschwebebahn) und der Schrittmotor (z.B. in Diskettenlaufwerken und Druckern).
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