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Elbe-Lübeck-Kanal

Der Elbe-Lübeck-Kanal (ELK, früher auch: Elbe-Trave-Kanal) ist ein Kanal von Lauenburg/Elbe nach Lübeck. Er stellt eine Verbindung für die Binnenschifffahrt zwischen Elbe und Ostsee dar.

Inhalt
1 Geschichte
2 Heutige Bedeutung
3 Städte am Elbe-Lübeck-Kanal
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Geschichte

Vorläufer des Elbe-Lübeck-Kanals ist der Stecknitz-Kanal, der 1390 bis 1398 von den Lübeckern im Verlauf der Flüsse Delvenau und Stecknitz gebaut wurde. Dieser Kanal hatte 17 Schleusen auf einer Länge von 94 km und war der erste echte Wasserscheitelkanal Europas. Von den Schleusen ist die Palmschleuse in Lauenburg noch erhalten.

Der Elbe-Lübeck-Kanal wurde zwischen 1896 und 1900 errichtet und kürzte die Entfernung auf 62 km ab, die Zahl der Schleusen sank auf 7, die Fahrtzeit auf 8 Stunden. Eine für die damalige Zeit sehr fortschrittliche Technik mit rein hydraulisch betriebenen Schleusen und großzügig dimensionierten Brücken ließ den Kanal lange Zeit vorbildlich erscheinen.

Heutige Bedeutung

Die heutige Bedeutung des Kanals ist eher gering, da die für die heutige Zeit kleinen Schleusen- und Brückenabmessungen keinen wirtschaftlichen Containertransport erlauben und nur kleinere Binnenschiffe bis zu einer Abladung von 1.000 t den Kanal passieren können. Der Kanal wird heute hauptsächlich für Schüttgut (wie z.B. im Bereich des Kanals abgebauten Kies) genutzt. Das Transportvolumen betrug im Jahr 1995 1,5 Mio t.

Städte am Elbe-Lübeck-Kanal


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