Infos Home | Impressum | Original Artikel & Autoren Liste


Effektgerät (Musik)

Ein Effektgerät ist in der elektronischen Musik ein Gerät zur Veränderung eines Audio-Signals. Dies kann mechanisch,elektronisch, digital oder in jeweiliger Kombination erfolgen. Auch konventionellen Instrumenten werden mittels geeigneter Geräte, zusätzliche Effekte entlockt.

Inhalt
1 Effektgeräte
2 Gitarre
3 E-Bass
4 Hammondorgel
5 Blasinstrumente
6

Effektgeräte

Pegelorientierte Effektgeräte

Pegelorientierte Effektgeräte sind das
Gate, der Kompressor (Compressor), der Limiter und der Chopper.

Verzerrende Effektgeräte

Bei den verzerrenden Effekten unterscheidet man zwischen dem Verzerrer (Distortion wie auch dem Fuzz oder dem Overdrive) und den Gleichrichter (Rectifier) wie dem Enhancer und dem Exciter

Spektral modifizierende Effektgeräte

Zu den Spektral modifizierende Effektgeräte gehören der Pitch shifter und der Harmonizer (gelegentlich auch in formantkontrollierbarer Form), der Ringmodulator, der Vocoder (Talkbox), das Vibrato, das Wah-Wah und das Leslie-Kabinett.

Zeitorientierte Effektgeräte

Bei den zeitorientierten Effektgeräten finden sich der Time shifter und das Tremolo. Eine weitere Gruppe bilden samplebasierte Effektgeräte, für die es keine generalisierten Bezeichnungen gibt. Derartige Geräte sampeln das Eingangssignal meist zur Laufzeit und geben mehr oder minder veränderte Zeitsegmente aus ihm wieder, die ineinander übergeblendet werden.

Verzögerungszeitorientierte Effektgeräte

Die typischen verzögerungszeitorientierte Effektgeräte sind der Reverb (Hall), das Delay und Echo, der Chorus, der Flanger und der Phaser.

Gitarre

Gitarreneffektgeräte sind meist so genannte Boden-Effekte, auch Bodentreter oder Tretminen/Tellerminen genannt (eines der ersten Bodentreter sah durch seine runde Bauform und des Fußtasters eine Tellermine ähnlich, wodurch sich der Begriff für diese Geräte eingebürgert hat). Wobei der Begriff Boden-Effekt auch für komplexe Multieffekte, mit mehreren Fußschaltern gebraucht wird, wogegen die Bodentreter zumeist nur einen Effekt beinhalten und mit einem Fußschalter auskommen. Sie haben meist noch zusätzliche Regelmöglichkeiten, die per Hand oder mittels einer Pedalwippe ebenfalls mit dem Fuß bedient werden können. Heutzutage gibt es unter anderem 19"-Effekt-Prozessoren welche meist eine vielzahl von Effekten beinhalten und durch den Gitarristen mittels MIDI-Leisten angesteuert werden. Zunehmend finden sich aber auch diese Effekt-Prozessoren modifiziert als Boden-Effekte wieder.

Da heutzutage musikalische Effektgeräte auch durch den Einsatz der Synthesizer überall in der Musik Anwendung finden, sind insbesondere Gitarreneffekte speziell an die Bedürfnisse und das individuelle Frequenzspektrum der Gitarre angepasst.

Effekte

Typische Effektgeräte die bei Gitarren benutzt werden, sind:

Einschleifweg

Gitarreneffekte bedürfen auch einer speziellen Anordnung im Effektweg. So werden üblicherweise pegelverändernde Effekkte wie Volumen, Kompressor, Verzerrer und Wah-Wah zwischen Gitarre und Vorstufe geschaltet. Nichtlineare Effekte wie Hall, Modulationseffekte und Equalizer schaltet man in der Regel in den Einschleifweg zwischen Vorstufe und Endstufe. Individuell und je nach Gebrauch, wird dies auch anders gehandhabt. So werden zum Beispiel auch Equalizer vor die Endstufe geschaltet um nicht Explizit den Verstärkersound zu verändern sondern gleich zu Anfang den Gitarrenklang.

siehe auch:

E-Bass

Effekte für
E-Bässe unterscheiden sich kaum von denen der E-Gitarren. Jedoch sind sie oftmals speziell auf das tiefe Frequenzspektrum des E-Bass abgestimmt.

Hammondorgel

Typisches Effektgerät für die Hammondorgel ist das Leslie-Kabinett.

Blasinstrumente

Bei den Blasinstrumenten, wie Trompete und Posaune kommt als Effekt insbesondere im Jazz ein Dämpfer zum Tragen um das Wah-Wah zu erzeugen.

www.musicsite.schule.at/G_dateien/themen/Instrumente/ustufe/u_elektrischverstaerkteIn.htm Soundbeispiele einiger Effekte


Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste").
Der Text steht unter der GNU Freie Dokumentation Lizenz.