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Eat Art

Der Künstler Daniel Spoerri betrieb zwischen 1968 und 1972 in der Altstadt von Düsseldorf die Eat Art Gallery. Seine dort gezeigte Kunst nannte er Eat Art.
Diese Eat-Art bestand vorwiegend aus Resten von beendeten oder abgebrochenen Mahlzeiten, die im Sinne der Fallenbilder zu Momentaufnahmen eingefroren und anschließend mit Leim und Konservierungsstoffen fixiert wurden.

Daneben bot Spoerri in seinem Düsseldorfer Eat-Art-Restaurant zeitweilig auch Backwaren als essbare Kunstobjekte an (später veröffentlichte er sogar Kochbücher).

Seit dieser Zeit gilt Eat Art als eigenständige, wenn auch kuriose und dadaistisch anmutende Kunstart. Thematisch hat sie ihren Ursprung in der langen Tradition der Darstellungen von Festgelagen und Stillleben mit Nahrungsmitteln. Als Objektkunst ist sie stilistisch dem Neuen Realismus zuzuordnen.

Ziel der Idee ist es, eine objektive Realität mit verschiedenen formalen Mitteln der Alltagswelt darstellen. Damit wurde die Idee der Kommerz-Kunst der Pop-Art aufgegriffen und auf andere Weise fortgesetzt.

Weitere Vertreter der Eat Art - in Zusammenarbeit mit Spoerri - sind André Thomkins und Diter Roth (u.a. Kunstobjekte, die auf Bestellung beim Bäcker als Kuchen hergestellt werden).

Siehe auch: Nouveau Réalisme
Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste").
Der Text steht unter der GNU Freie Dokumentation Lizenz.