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David Hume war einer der bedeutendsten Vertreter der englischen Aufklärung. In Anlehnung an John Locke (1632-1704) und George Berkeley (1684-1753) betrachtete er das Sein der Dinge als eine substanzlose Abfolge von Phänomenen im Bewusstsein, dem - im Gegensatz zu Berkeley - aber keine von den Vorstellungen losgelöste Wirklichkeit zukommt. Auch die Seele oder das Ich sind ohne Substanz, sondern ein Bündel von wechselnden und damit unbeständigen Vorstellungen und Gefühlen.
Hume wurde und wird in Deutschland recht oberflächlich rezipiert. Seine Arbeiten zur Politischen Philosophie, zur Sozialtheorie und zur Ökonomie, wo er als Vater der Quantitätstheorie des Geldes gilt, werden fast systematisch vernachlässigt.
In der Philosophie Humes hat man eine Bestätigung der wesentlich älteren Philosophie des Buddhismus erkannt, die gleichermaßen eine Seelensubstanz und ein konstantes Ich verwirft und nur das unablässige Fluktuieren der Vorstellungen kennt.
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Werke
Sekundärliteratur
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