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Dauer der Schulzeit

Die Dauer der schulischen Bildungsgänge ist von Land zu Land unterschiedlich.

Inhalt
1 Deutschland
2 Österreich
3 Schweiz

Deutschland

In Deutschland ist die Dauer der Schulzeit aufgrund der Kulturhoheit der Länder durch Landesrecht geregelt.

Schulzeit bis zum Hauptschulabschluss

Betrug bis in die 19xx-er Jahre (?) acht Jahre, seitdem erhöht auf neun Jahre; nicht zu verwechseln mit der Dauer der Schulpflicht, die zum Teil über den Hauptschulabschluss hinausreicht (10. Hauptschuljahr und/oder Berufsschule).

Schulzeit bis zur Mittleren Reife

Seit langer Zeit unverändert zehn Jahre.

Schulzeit bis zum Abitur

Die Schulzeit bis zum Abitur betrug in Deutschland seit dem 19. Jahrhundert ??? dreizehn Jahre.

In der DDR wurde die Hochschulreife bereits nach zwölf Jahren erreicht. Sachsen und Thüringen haben die zwölfjährige Schulzeit beibehalten. Dieser Präzedenzfall sowie der Vergleich mit der fast durchweg kürzeren Schulzeit in anderen Staaten und die Finanznot der Bundesländer haben einen bundesweiten Trend zur Verkürzung der Schulzeit auf zwölf Jahre ausgelöst.

Nach heutigem (2004) Stand gibt es eine zwölfjährige Schulzeit in

Die Umstellung auf zwölf Jahre ist begonnen, beschlossen oder geplant in In Rheinland-Pfalz gibt es eine zwölfeinhalbjährige Schulzeit (Mainzer Studienstufe). Optional kann das Abitur in Bayern, Berlin, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz an ausgewählten Schulen auch nach zwölf Jahren abgelegt werden.

Österreich

Hauptschulabschluss

In
Österreich ist die minimale Schulzeit 9 Jahre. Die bestehen aus 4 Klassen Volksschule, 4 Klassen Hauptschule oder der Unterstufe des Gymnasiums und 1 Jahr das sog. Polytechnikum.

Matura

Das Polytechnikum kann aber durch andere Möglichkeiten ersetzt werden:

Ab der 9. Schulstufe beginnt die Oberstufe des Gymnasiums (auch Allgemein bildende höhere Schule, kurz AHS) und endet mit der Matura nach der 12. Schulstufe.

Man kann aber auch eine berufsbildende höhere Schule, kurz BHS, besuchen, die nach der 13. Schulstufe mit der Matura abschließt.

Eine dritte Möglichkeit ist der Besuch der berufsbildenden mittleren Schule, die von der 9. bis zur 12. Schulstufe dauert. Der Abschluss ist gleichzusetzen mit einem Lehrabschluss. Nach dieser Schule kann man ein zweijähriges Kolleg in Fächern des Lehrabschlusses besuchen und erreicht auch die Hochschulreife.

Schweiz

In der Schweiz gibt es - abhängig vom jeweiligen Kanton - Gymnasien, die mit Klasse 12 oder 13 enden

Kanton St. Gallen

Im Kanton St. Gallen wird mindestens 1 Jahr Kindergarten vorgeschrieben. Danach muss die sechsjährige Primarschule besucht werden. Die Oberstufe beeinhaltet entweder 3 Jahre Realschule oder 3 Jahre Sekundarschule, wobei die schulisch stärkeren Schüler die Sekundarschule besuchen. Damit ist die obligatorische Schulzeit abgeschlossen. Das zehnte Schuljahr ist fakultativ und oft eine willkommene Überbrückung, wenn keine geeignete Lehrstelle gefunden werden kann.

Die Maturitätslehrgänge der Kantonsschule schließen an die 2. Klasse der Sekundarschule an und dauern vier Jahre. (Quelle: www.ksbg.ch/www.ksbg.ch/ ) / (Ursprünglicher Text:) Die Kantonsschule (ein Gymnasium?) kann bereits ab dem zweiten Sekundarschuljahr besucht werden (aber wird normalerweise erst ab dem ?? Schuljahr besucht?). Der Abschluss der dreijährigen Kantonsschule bringt den Maturitätsausweis mit sich und ermöglicht den Eintritt in eine Universität.

Alternativ dazu kann auch die Berufsmittelschule (BMS) während oder nach einer Lehre besucht werden. Diese dauert während einer Lehre 3 bis 4 Jahre und ermöglicht den prüfungsfreien Eintritt in eine Hochschule. Die BMS kann auch nach der Lehre als Vollzeitschule innerhalb von 9 Monaten abgeschlossen werden.

Mit einem Maturitätsausweis oder einem Berufsmaturitätsausweis ist der Eintritt in eine Fachhochschule möglich. Das Hochschulstudium dauert (bis zum ersten Abschluss?) 3 Jahre. (Es gibt aber auch längere oder darauf aufbauende Studiengänge. ?)


Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste").
Der Text steht unter der GNU Freie Dokumentation Lizenz.



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