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| Stadt Cuxhaven | |
|---|---|
| Bundesland: | Niedersachsen |
| Regierungsbezirk: | Lüneburg |
| Kreis: | Cuxhaven |
| Fläche: | 161,9 km² |
| Einwohner: | 53076 (31.12.2002) |
| Bevölkerungsdichte: | 327,8 Einwohner/km² |
| Höhe: | XXX m ü. NN |
| Postleitzahl: | 27472 |
| Vorwahl: | 04721 |
| Geografische Lage: | 53° 51' n. Br. 8° 41' ö. L. |
| KFZ-Kennzeichen: | CUX |
| Amtliche Gemeindekennzahl: | 03352011 |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Grüner Weg 42 27472 Cuxhaven |
| Website: | www.cuxhaven.de |
Zwischen 1945 und 1964 wurden in der Nähe von Cuhaven diverse Raketenexperimente durchgeführt.
Am 2, 4 und 14. Oktober 1945 wurden drei Raketen des Typs A4 (besser bekannt als V2) von einem eigens hierfür angelegten Startplatz bei Arensch gestartet (Operation "Backfire"), um den alliierten Besatzungsmächten einen Start der "Wunderwaffe" V2 zu demonstrieren.
Von 1957 bis 1964 starteten im Wattengebiet von Cuxhaven die "Deutsche Raketengesellschaft e.V." (später "Hermann-Oberth-Gesellschaft e.V.", Ernst Mohr und die "Seliger Forschungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH" ca. 500 Raketen im Wattengebiet von Cuhaven. Die kleinsten dieser Raketen dienten der Seenotrettung, die größten waren richtige Höhenforschungsraketen.
Die bemerkenswertesten Raketen, die zu dieser Zeit im Wattengebiet von Cuxhaven gestartet wurden, waren die Raketen von Ernst Mohr (Gipfelhöhe: 50 Kilometer, Startmasse 150kg), die " Kumulus " und die " Cirrus " der Herrmann-Oberth-Gesellschaft und die Raketen der "Berthold-Seliger-Forschungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH".
Letztere startete am 2. Mai 1963 erstmals eine Dreistufenrakete mit 120 Kilometer im Wattengebiet von Cuxhaven. Es war dies die einzige im Nachkriegsdeutschland entwickelte Rakete, die bis in den Weltraum vorstoßen konnte.
Im Juni 1964 wurden die Raketenversuche, nach einem tödlichen Unfall bei einer Raketenvorführung, eingestellt.