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Der Ursprung des Begriffs liegt in der englischen Umgangssprache bzw. Slang und bezeichnet hier das Aufbrechen von etwas oder das (Zer-) Brechen der Wirkung eines Sicherheitssystems oder einer Sperrvorrichtung.
Der Begriff Cracker bezeichnet ebenfalls eine Person, die widerrechtlich Schutzmechanismen (Kopierschutz) kommerzieller Software durch Manipulation des Binärcodes zum Zwecke der illegalen Benutzung oder Verbreitung (Software-Piraterie) außer Kraft setzt. Software-Cracker sind meist in Gruppen streng organisiert. Beispiele für solche Gruppen sind z.B. BLiZZARD, CORE, Razor 1911, DEViANCE und FairLight, wobei die ersteren vor allem Anwendungssoftware cracken, während letztere sich auf Spiele spezialisiert haben. Verschiedene meist jugendliche Software-Cracker sind dabei nicht an Profit interessiert, sondern betrachten das Cracken von Spielen gegen die Zeit als Wettbewerb der Gruppen gegeneinander.
Seit dem kommerziellen Erfolg des World Wide Web treten vermehrt geltungssüchtige Teenager mit nur geringen Computer-Kenntnissen als Cracker im Systembereich auf. Diese suchen im Internet nach konfigurierbaren Cracker-Programmen, die sie gegen fremde Systeme einsetzen, um sich in der Gruppe zu profilieren. Diese Art von Crackern wird von Fachleuten abschätzig als Script Kiddie bezeichnet, da sich ihre Aktivität auf die simple Anwendung von vorgefundenen Schadprogrammen beschränkt, die oft in Skriptsprachen vorliegen, deren Programmierung diese Cracker aber kaum selbst beherrschen.
Von den Behörden und geschädigten Unternehmen aufgespürte und zur Rechenschaft und zum Schadenersatz herangezogene Cracker erlangen teilweise traurige Berühmtheit. Strafen schließen (in den USA) zuweilen mehrjährige Verbote des Umgangs mit Computern jeglicher Art ein.
Siehe auch: Hacker, Hackerethik
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Bekannte Cracker
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