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Es ist nach dem französchen Physiker Charles Augustin de Coulomb (1736 - 1806) benannt.
Ein Coulomb ist gleich der Ladung, die bei einem Strom von einem Ampere (1 A) während einer Zeit von einer Sekunde (1 s) verschoben wird. Alternativ ist deswegen die Bezeichnung Amperesekunde (As) gebräuchlich.
Elementarladung
Ein Proton besitzt eine positive Ladung von +1,60219 10-19 Coulomb, ein Elektron eine Ladung von -1,60219 10-19 Coulomb. Da Ladungen nur als Vielfache dieser Ladungsmenge beobachtet werden konnten, wird sie als Elementarladung bezeichnet und oft mit q oder |e| gekennzeichnet.
In der Kernphysik ordnet man einigen Teilchen (z.B. Quarks) jedoch auch Bruchteile dieser Ladung zu (1/3 |e| oder 2/3 |e|).
Durch die Verschiebung von 6,24146 10+18 Elektronen in einer Sekunde wird eine Ladung von einem Coulomb verursacht.
Das Coulomb hat die cgs-Einheit Franklin (Fr.), nach dem amerikanischen Erfinder und Naturforscher Benjamin Franklin ersetzt. Ein Franklin betrug 3,336 × 10-10 Coulomb.
Siehe auch
Einheitensystem, Faradaykonstante, Coulombsches Gesetz
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